Corona Monitoring lokal

RKI startet Corona-Studie mit 8.000 Teilnehmern

Das Robert Koch-Institut (RKI) startet heute in Kupferzell (Baden-Württemberg) eine größere Untersuchung zum Coronavirus. Die RKI-Forscher wollen herausfinden, wie viele Menschen bereits mit dem Virus in Kontakt waren und Antikörper gebildet haben. 2.000 Menschen sollen ab heute befragt und getestet werden. In den kommenden Monaten sollen insgesamt 8.000 Menschen in vier besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Orten an der Studie teilnehmen.

Ein Mitarbeiterin des Robert Koch-Instituts entnimmt zum Start der Studie "Corona-Monitoring lokal" dem Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, Christoph Spieles, einen Rachenabstrich © dpa/Marijan Murat
Ein Mitarbeiterin des Robert Koch-Instituts entnimmt zum Start der Studie "Corona-Monitoring lokal" dem Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, Christoph Spieles, einen Rachenabstrich | © dpa/Marijan Murat

Über 8.000 Menschen sind mittlerweile in Deutschland an den Folgen von Corona gestorben. Mehr als 175.000 sind infiziert - so die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts. Wer allerdings war vielleicht infiziert und ist schon wieder gesund? Wann genau führt Corona dazu, dass man überhaupt ins Krankenhaus muss? Und welche Faktoren spielen eine Rolle, die eine Ausbreitung vorantreiben oder hemmen?

Diese Fragen sind derzeit noch weitgehend unbewantwortet. Das Robert Koch-Institut startet heute in Kupferzell eine neue größere Studie, die möglicherweise Antworten liefert. Sie trägt den Titel "Corona Monitoring lokal". Der zeitweilige Corona-Hotspot Kupferzell ist einer von vier Orten, an denen das RKI die Verbreitung des Coronavirus erforschen will.

Julia Menger und Kerstin Hermes sprechen darüber mit Thomas Lampert, dem Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring am RKI.

Ein Mitarbeiterin des Robert Koch-Instituts entnimmt zum Start der Studie "Corona-Monitoring lokal" dem Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, Christoph Spieles, einen Rachenabstrich © dpa/Marijan Murat
dpa/Marijan Murat
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