Berlin

Neues Hunderegister sorgt für Ärger

Berliner Hundehalter*innen müssen ihre Tiere seit Jahresbeginn kostenpflichtig registrieren lassen. Das Hunderegister soll dazu dienen, entlaufene oder gestohlene Tiere schneller dem jeweiligen Halter zuzuordnen. Die FDP kritisiert das als kostenintensiv und bürokratisch. Sie will die Registrierung beenden.

Hund in Berlin © imago/Müller-Stauffenberg
Hund in Berlin | © imago/Müller-Stauffenberg

Wer in Berlin einen Hund hat, muss ihn seit dem neuen Jahr in einem Hunderegister anmelden. Es gibt aber eine Übergangsfrist bis zum 1. Juni 2022, und zwar für alle, die schon vor dem Jahreswechsel einen Hund hatten.

Die Senatsverwaltung sagt, dass mit so einem Register entlaufende oder gestohlene Hunde besser den Halter*innen zugeordnet werden können. Außerdem verspricht sich die Behörde davon bessere Daten über die Gefährlichkeit von Hunden in Bezug auf Rasse, Geschlecht oder Alter.

Die Registrierung kostet knapp 18 Euro bei einer Online-Anmeldung, knapp 27 Euro per Telefon oder schriftlich.

Das kommt nicht überall gut an in der Berliner Hundesezene. Es gibt eine Petition gegen das Hunderegister mit über 10.000 Unterschriften. Darin steht: "Das neue Hunderegister ist völlig überflüssig".

Markus Kamrad dürfte das anders sehen. Er ist der zuständige Staatssekretär für Zentrales und Verbraucherschutz im zuständigen Senat für Vebraucherschutz. Wir sprechen mit ihm über das Berliner Hunderegister.

Hund in Berlin © imago/Müller-Stauffenberg
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