Konzertkritik

Neil Young gestern in der Waldbühne

Bob Dylan kam bereits Anfang April nach Berlin, ein Gigantentreffen, wie im Londoner Hydepark, wird es also nicht geben, aber dafür spielte Neil Young in seinem Berliner Wohnzimmer live und open air...

Neil Young © dpa/Robert Michael
Neil Young | © dpa/Robert Michael

Neil Young gibt auf der Bühne alles, seine Konzerte dauern eine halbe Ewigkeit und neben einiger seiner größten Songs, gibt es auch immer neue Stücke und Überraschungen auf der Setlist. Die fast fünfzehn minütige Version von "Down By The River" war vor drei Jahren einer der Höhepunkte der Show, neben den Solodarbietungen von "Heart Of Gold" und "The Needle And The Damage Done".

Die Waldbühne ist ein perfekter Auftrittsort für Neil Young, hier spielte er bereits mit Pearl Jam, Crazy Horse und Promise of the Real fantastische Gigs. Neil Young ist einer der wenigen, die auf der Bühne der Spontanität viel Raum lässt. Er verzichtet auf große Show-Elemente und am besten ist Neil Young dann, wenn er sich mit seinen Musikern in einen Rausch spielt.

Jedes seiner Konzerte ist ein einmaliges Erlebnis. radioeins-Reporter Simon Brauer war gestern in der Waldbühne bei Neil Young dabei und liefert die Konzertkritik.

Neil Young © dpa/Robert Michael
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