Krieg in der Ukraine - Panzerdebatte - Druck von allen Seiten

Bundeskanzler Olaf Scholz bei einem Kampfpanzer Leopard 2 der Bundeswehr © IMAGO/Björn Trotzki
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Außenministerin Annalena Baerbock sagt, Deutschland werde anderen Ländern, die Leopard-Panzer in die Ukraine schicken wollen, nicht im Wege stehen. Aber Verteidigungsminister Boris Pistorius sagt, die Entscheidungen treffe der Kanzler. Und der zögert. Wie geht es weiter? Mehr dazu von Philipp Eckstein aus dem ARD-Hauptstadtstudio.

Mehr Tempo bei den Waffenlieferungen für die Ukraine fordert der ukrainische Präsident Selenskyj. Für Deutschland geht es weiterhin vor allem um die Frage, ob Leopard-2-Kampfpanzer geliefert werden sollen. Beim hochrangigen Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe auf der US-Militärbase in Ramstein am Freitag fiel noch keine Entscheidung. Innerhalb der Ampel-Koalition wächst der Druck auf den Bundeskanzler weiter - Grüne und FDP dringen auf eine Entscheidung. Außenministerin Annalena Baerbock sagte, sie werde Leopard-2-Lieferungen anderer Länder nicht blockieren.