Klimastudie des PIK

Drastische Auswirkungen der Klimakrise auf die Jugend - auch in Deutschland

Mit ihren Protesten warnen Jugendliche und Kinder der Klimaschutz-Bewegung "Fridays for Future" die Erwachsenen seit Jahren: Vor allem junge Menschen werden die Leittragenden der Folgen des Klimawandels sein. Genau zu diesem Ergebnis kommt auch eine kürzlich erschienene Studie des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK).

"How dare you?" steht auf einem Schild bei einer Fridays for Future-Demonstration © imago images/Müller-Stauffenberg
"How dare you?" steht auf einem Schild bei einer Fridays for Future-Demonstration | © imago images/Müller-Stauffenberg

Dort heißt es: Wird die aktuelle Klimapolitik unverändert fortgeführt, dann wird ein 2020 neugeborenes Kind während seiner Lebenszeit doppelt so vielen Waldbränden, fast drei Mal so vielen Überflutungen, Dürren und Ernteausfällen und sieben Mal so vielen Hitzewellen ausgesetzt sein, wie ein 1960 geborener Mensch.

Erstmals haben die Forscher*innen jetzt die Ergebnisse ihres - ursprünglich für die globalen Klimafolgen gedachten - Modells auf einzelne Regionen heruntergebrochen. Die Zahlen für Deutschland liegen der Redaktion rbb24-Recherche exklusiv vor.

Darüber sprechen Kerstin Hermes und Julia Menger mit der Mathematikerin Katja Frieler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die an der Studie mitgearbeitet hat.

"How dare you?" steht auf einem Schild bei einer Fridays for Future-Demonstration © imago images/Müller-Stauffenberg
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