Party- und Demo-Wochenende in Berlin

Berliner Polizei ist vorbereitet und stellt sich auf dynamische Situation ein

Berlin steuert bei hochsommerlichen Temperaturen auf ein Demo- und Party-Wochenende zu. Am Samstag sind mehrere Demonstrationen und Kundgebungen angemeldet - die größte mit 10.000 angemeldeten Teilnehmern. Hinzu kommen mögliche Partys in Parks und Grünanlagen.

Ein Polizist mit dem Emblem der Berliner Polizei auf der Schutzweste © imago images/Stefan Zeitz
Die Polizei hat eine abgestufte Strategie: zunächst frühzeitig und zugewandt das Gespräch suchen. Wenn das nicht helfe, werde konsequent gegen Straftäter eingeschritten | © imago images/Stefan Zeitz

Vergangenes Wochenende in Berlin: Die Polizei Berliner braucht Stunden, um eine Party mit mehreren tausend Teilnehmern in der Neuköllner Hasenheide aufzulösen. Aber nicht nur die Partyszene freut sich erneut auf ein hochsommerliches Wochenende, es sind auch Demonstrationen von bis zu 10.000 Teilnehmern angemeldet, so will die Initiative "Querdenken 711" aus Stuttgart mit dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" auf der Straße des 17. Juni demonstrieren. Hinzu kommt u.a. eine Kundgebung auf dem Platz des 18. März am Brandenburger Tor, ein Aufzug von der Straße Unter den Linden bis zum 17. Juni sowie eine Fahrrad-Demonstration, die in Neukölln am Herrfurthplatz starten wird. Und das alles in Zeiten von Corona.

Die Polizei stellt sich auf eine dynamische Situation in der Stadt am Wochenende ein und appelliert an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Bürger*innen. Doch es wird woch auch eine kleine Herausforderung für die Polizei werden, erklärte Thilo Cablitz, Sprecher der Berliner Polizei, im Interview mit Kerstin Hermes und Julia Menger.

Ein Polizist mit dem Emblem der Berliner Polizei auf der Schutzweste © imago images/Stefan Zeitz
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