AfD-Parteitag in Braunschweig

Völkisch-nationaler Flügel hat sich in der Spitze festgesetzt

AfD-Parteichef Meuthen attackierte in seiner Rede die politischen Gegner; die Grünen bezeichnete er als Deutschland-Hasser; die niemals führende politische Kraft werden dürften. Seine eigene Partei schwor Meuthen erneut darauf ein, in einigen Jahren regierungsfähig zu sein.

Björn Höcke (r), Landesvorsitzender der AfD Thüringen, gratuliert beim Parteitag der AfD Andreas Kalbitz, Landesvorsitzender der AfD Brandenburg, zur Wahl als Beisitzer im Bundesvorstand der AfD. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Björn Höcke (r), Landesvorsitzender der AfD Thüringen, gratuliert beim Parteitag der AfD Andreas Kalbitz, Landesvorsitzender der AfD Brandenburg, zur Wahl als Beisitzer im Bundesvorstand der AfD. | © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die AfD-Spitze hat die Partei aufgerufen, sich auf eine Regierungsverantwortung vorzubereiten. Beim Bundesparteitag in Braunschweig sagte der wiedergewählte AfD-Chef Jörg Meuthen, die Partei müsse zügig regierungswillig und regierungsfähig werden. Durch das SPD-Votum für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken seien ein Ende der Großen Koalition und eine Neuwahl wahrscheinlicher geworden.  

Meuthens neuer Co-Vorsitzender Tino Chrupalla nannte es als Ziel, dass die AfD ihre innerparteilichen Gräben zwischen West und Ost überwindet. Ähnlich äußerte sich der brandenburgische AfD-Vorsitzende Andreas Kalbitz. Er forderte, dass die AfD im Westen stärker werden müsse.

ARD-Korrespondent Kilian Pfeffer berichtet darüber.

Björn Höcke (r), Landesvorsitzender der AfD Thüringen, gratuliert beim Parteitag der AfD Andreas Kalbitz, Landesvorsitzender der AfD Brandenburg, zur Wahl als Beisitzer im Bundesvorstand der AfD. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Hauke-Christian Dittrich/dpa
Download (mp3, 4 MB)