Treffen von Angesicht zu Angesicht

Die G7-Außenminister und der Kampf gegen Desinformationen

Zum ersten Mal seit zwei Jahren treffen sich die Außen- und Entwicklungsminister der sieben führenden Industrienationen heute für zwei Tage persönlich in London. Auf der Tagesordnung steht die Einführung eines "schnellen Widerlegungsmechanismus" gegen Desinformationskampagnen sowie der Umgang mit China und die Corona-Pandemie.

G7-Treffen der Außen- und Entwicklungsminister: Antony Blinken (l.), Außenminister der USA, und Dominic Raab, Außenminister von Großbritannien, begrüßen sich © Ben Stansall/Pool AFP/AP/dpa
G7-Treffen der Außen- und Entwicklungsminister: Antony Blinken (l.), Außenminister der USA, und Dominic Raab, Außenminister von Großbritannien, begrüßen sich | © Ben Stansall/Pool AFP/AP/dpa

London Calling – seit gestern Abend treffen sich die Außen- und Entwicklungsminister der G7-Staaten in der britischen Hauptstadt – in echt. Es ist das erste persönliche Treffen in der Runde seit zwei Jahren, in der Zwischenzeit hatte es wegen der Corona-Pandemie nur virtuelle Konferenzen gegeben.

Neben der Corona-Krise, dem Klimawandel und dem Kampf gegen Hunger steht vor allem ein Thema auf der Agenda: Der Kampf gegen digitale Desinformationskampagnen – vor allem aus Russland und China.

Über die aktuelle Lage im Informationskrieg sprechen Tom Böttcher und Marco Seiffert mit Sandro Gaycken. Er ist Experte für Cyberwar und Direktor des Digital Society Institutes an der European School of Management and Technology Berlin.

G7-Treffen der Außen- und Entwicklungsminister: Antony Blinken (l.), Außenminister der USA, und Dominic Raab, Außenminister von Großbritannien, begrüßen sich © Ben Stansall/Pool AFP/AP/dpa
Ben Stansall/Pool AFP/AP/dpa
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