Perspektive Kultur

Berliner Pilotprojekt mit "Panikherz" am Berliner Ensemble gestartet

Schauspieler*innen wollen spielen, Musiker*innen musizieren, Künstler*innen ausstellen. Seit mehr oder weniger einem Jahr steht die Kultur fast still. Ein Berliner Pilotprojekt will jetzt prüfen, ob z.B. Theateraufführungen nicht doch sichere Veranstaltungen sein können, wenn sich alle an die geltenden Regeln halten und einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorlegen können.

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radioeins aktuell | © dpa/Jens Kalaene
Die eigenen vier Wände, das ist zur Zeit der Place to be - am Wochenende und an allen anderen Abenden der Woche. Doch am vergangenen Freitag war das anders: Da gab es wirklich einen Place to be in Berlin – das Berliner Ensemble. Dort fand eine Premiere statt, die keine Theaterpremiere war, sondern der Auftakt des Berliner Pilotprojekts Testing.

Um zu erforschen, ob und unter welchen Bedingungen Kultur wieder stattfinden könnte, hat der Berliner Senat eine Versuchsreihe aufgesetzt. Verschiedene Theater- und Musikhäuser in Berlin lassen Aufführungen und Konzerte stattfinden – mit allen bekannten AHA-Regeln. Alle Besucher*innen müssen sich zudem am Aufführungstag auf Corona testen lassen.

Für radioeins war Katja Weber beim Auftakt der Testreihe im Berliner Ensemble dabei, hat Oliver Reeses Inszenierung von Benjamin von Stuckrad-Barres "Panikherz" gesehen und berichtet darüber.
Ein Plakat mit der Aufschrift "Endlich wieder Theater" hängt an der Fassade des Berliner Ensembles © dpa/Jens Kalaene
dpa/Jens Kalaene
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