Corona-Aufholprogramm

Studie zur Förderung Kinder und Jugendlicher in der Pandemie

In Berlin sind bis Ende Juli rund zwei Drittel der 44 Millionen Euro aus dem "Stark-trotz-Corona"-Programm zum Schließen von Lernlücken abgerufen worden, insgesamt gut 28 Millionen Euro. Die Förderungen erfolgen allerdings "additiv zum regulären Unterricht", wie es eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin zu dem Bund-Länder-Programm beschreibt. Als bemerkenswert hält sie fest, dass Berlin in das Programm auch die beruflichen Schulen einbeziehe. Das sei nur in wenigen Landesprogrammen geschehen.

Die Grundschule Nord ist eine der Schulen, die von dem sogenannten Aufholprogramm auch besonders viel Gebrauch macht © radioeins/Amelie Ernst
Die Grundschule Nord ist eine der Schulen, die von dem sogenannten Aufholprogramm auch besonders viel Gebrauch macht | © radioeins/Amelie Ernst

Corona-Pandemie, Lockdown, Schulschließungen und Home-Schooling - so sah die Realität für Schüler*innen in der ersten Hälfte 2021 aus. Als Reaktion darauf, wurde im Mai 2021 das Programm "Stark trotz Corona" aufgelegt. Begleitet wurde das bundesweit zwei Milliarden Euro schwere Aufholprogramm von einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung.

Über die Studienergebnisse zum Aufholprogramm sprechen wir mit Marcel Helbig vom Wissenschaftszentrums Berlin.

Die Grundschule Nord ist eine der Schulen, die von dem sogenannten Aufholprogramm auch besonders viel Gebrauch macht © radioeins/Amelie Ernst
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