Bericht aus der Ostukraine

Wie ist die Situation in Mariupol und Saporischschja?

Interview mit Christoph Hanger, Internationales Komitee vom Roten Kreuz

Die Hafenstadt Mariupol im Südosten der Ukraine ist fast vollständig zerstört. Aber immer noch leben Menschen dort. Obwohl man von einem Leben wohl kaum noch sprechen kann. Es ist eher ein tägliches Überleben. Auch in dem umkämpften Stahlwerk Asowstal, sollen nach wie vor 200 schutzsuchende Zivilisten festsitzen.

Rauch steigt aus dem Stahlwerk Asovstal in Mariupol auf © Alexei Alexandrov/AP/dpa
Rauch steigt aus dem Stahlwerk Asovstal in Mariupol auf | © Alexei Alexandrov/AP/dpa
Eigentlich sollte es gestern eine Feuerpause geben, damit die Menschen gerettet werden können - Russland soll sie gebrochen haben, heißt es von der Ukraine.

In den vergangenen Tagen allerdings ist es unter anderem dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gelungen, Menschen aus dem Stahlwerk und der zerstörten Stadt in Sicherheit zu bringen.

Christoph Hanger ist der Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und zurzeit in Saporischschja, gut 200 Kilometer nordwestlich von Mariupol. Mit ihm haben wir gesprochen.
Rauch steigt aus dem Stahlwerk Asovstal in Mariupol auf © Alexei Alexandrov/AP/dpa
Alexei Alexandrov/AP/dpa
Download (mp3, 4 MB)