Alles immer teurer - droht eine neue Armutsspirale?

Einkaufen, Heizen, Tanken - die immer weiter steigenden Preise spüren alle im Land, die Sorgen werden bei vielen größer. Der Frage, was das konkret bedeutet, gehen die Programme des rbb heute den ganzen Tag über nach - im Radio und im Fernsehen!

Laut Armutsforscher*innen und Sozialarbeiter*innen führen die steigenden Lebenshaltungskosten zunehmend zur Existenz-Belastung - gerade für Alleinerziehende, aber auch für Familien. Zudem hinken laut aktueller Böckler-Stiftungs-Studie die Löhne in den Ostländern weiter hinterher, das kaufkraftbereinigte Einkommen liegt im hier im Schnitt noch immer zwölf Prozent unter dem Niveau der Westländer. Das gilt auch für Berlin. Und die Folgen der Corona-Pandemie gerade bei Soloselbstständigen und Kleinunternehmern schlagen jetzt erst voll durch.

Droht eine neue Armutsspirale durch die hohen Preise und die Inflation? Reichen die Entlastungspakete der Bundesregierung aus, um explodierende Preise wirksam auszugleichen? Sollten die Mehrwertsteuer für Lebensmittel gesenkt oder gar abgeschafft werden? Müssen Reiche mehr beitragen zum Beispiel über eine Luxussteuer für besonders teure und exquisite Konsumgüter? Was belastet, was entlastet die Richtigen?

Darüber diskutieren Britta Nothnagel und Andreas Rausch in der Live-Sendung „Wir müssen reden!“ am Dienstag, 03.05.2022, von 20:15 Uhr bis 21:45 Uhr live im rbb-Fernsehen aus der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße Ecke Pestalozzistraße mit Bürgerinnen und Bürgern und u.a. mit Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.