Norwegen

10 Jahre Terroranschlag auf der Insel Utøya

Es war ein Ereignis, was ein ganzes Land traumatisiert hat. Heute vor 10 Jahren, am 22. Juli 2011 ermordete der rechtsterroristische Attentäter Anders Breivik insgesamt 77 Menschen.

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Zuerst zündete er eine selbstgebaute Autobombe im Regierungsviertel von Oslo. Anschließend fuhr er getarnt in einer Polizeiuniform zur Insel Utoya, wo das alljährliche Zeltlager der Jugendorganisation der Sozialdemokraten gerade stattfand.

Bis dahin galt das kleine Land Norwegen als friedlich. Terroranschläge waren etwas, worüber man sich in dem Land keine Sorgen machte. Nach den Anschlägen wurde dem Rechtsextremismus der Kampf angesagt. Doch heute, zehn Jahre später, scheint das Problem nicht gelöst. Viele Opfer beklagen, dass sie sich vergessen fühlen und Norwegen immer weiter nach rechts driftet.

Dazu sprechen wir mit unserer Korrespondentin Sofie Donges.
Gedenken an Utoeya-Opfer in Berlin (2018) © IMAGO / Christian Ditsch
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