Berlinale

"Songwriter"

Murray Cummings hat eine Doku über Ed Sheeran gedreht. Julia Vismann hat den Regisseur getroffen.

Filmstill Songwriter © Murray Pictures Limited 2018
Filmstill Songwriter | © Murray Pictures Limited 2018

Niemand geringeres als Ed Sheeran, der britische Singer-Songwriter, wird heute auf dem roten Teppich der Berlinale erwartet. Der Superstar füllt mittlerweile Riesen-Stadien und seine Songs landen fast immer in den Top Ten. Der 27-Jährige hat bereits mit einer ganzen Reihe Stars zusammengearbeitet, wie zum Beispiel Taylor Swift, Pharrell Williams oder Justin Bieber. Murray Cummings hat nun eine Doku über Ed Sheeran gedreht, die in der Sektion Berlinale Special am Freitag Premiere feiert.

Julia Vismann hat mit dem Regisseur und mit Fans gesprochen.

Filmstill Songwriter © Murray Pictures Limited 2018
Murray Pictures Limited 2018
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Zum Film: Ed Sheeran hautnah, im verschwitzten T-Shirt nach einem Auftritt, fernab der tobenden Fans, fernab der Bühne. Das persönliche Porträt des britischen Sängers und Songwriters, gedreht von seinem Cousin Murray Cummings, begleitet den bescheidenen Star in seinem kreativen Prozess und zeigt, wie aus dem Nichts ein Lied entstehen kann, das Millionen begeistert. Vom frühmorgendlichen Jammen im Garten zum fertigen Song, vom ersten Akkord zum ausgefeilten Text. Die Anspannung bei Aufnahmen in den legendären Abbey Road Studios, die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Benny Blanco, mit dem Ed auf der "Queen Mary 2" den Ozean überquert, weil Benny Angst vorm Fliegen hat, der Besuch in der ehemaligen Highschool bei seinem ersten musikalischen Mentor: Cummings lässt die Menschen erzählen, die Ed am besten kennen.

Er zeigt Fotos und Familie, setzt aus eigenen Erinnerungen und entlang der Stationen der Entwicklung ein Bild des Musikbesessenen zusammen. Der Film lässt den Starrummel außen vor, er konzentriert sich auf die intensive Arbeit am aktuellen Album im kalifornischen Kreativ-Quartier und gibt intime Einblicke in das Wirken des Musikers zwischen künstlerischem Anspruch und den Forderungen der Musikindustrie.
Quelle: Berlinale

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