Berlinale-Kritik

Isle of Dogs

"Isle of Dogs – Ataris Reise" erzählt die Geschichte von Atari Kobayashi, dem zwölfjährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots.

Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird.

Nach "Der fantastische Mr. Fox" ist dies Wes Andersons zweiter Animationsfilm. Wieder erschafft der Regisseur ein detailreiches Universum, das seine ganz eigenen Wirklichkeiten und Gesetze entwickelt. Auch wenn böse Schurken auftreten und die Vierbeiner brutal jagen, bleibt der Film eine Fabel. Wundersamerweise verstehen wir die Tiere, während das, was die Menschen sagen, zum größten Teil übersetzt werden muss. Ataris skurrile Gefährten King, Duke, Rex, Boss und Chief konfrontieren uns mit den wesentlichen und alle betreffenden Fragen: „Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?“
(Quelle: Berlinale)

Katja Nicodemus hat den Film gesehen und erzählt, wie er ihr gefallen hat...