Berlinale

Das alte Gesetz

Welterstaufführung der digital restaurierten Fassung im Vorführformat 2K DCP. Eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE.

Das alte Gesetz | © Deutsche Kinemathek

Galizien, Mitte des 19. Jahrhunderts: Baruch, Sohn eines orthodoxen Rabbiners, will Schauspieler werden. Gegen den Willen seines Vaters verlässt er das osteuropäische Schtetl und schließt sich einem Wandertheater an. Die österreichische Erzherzogin Elisabeth Theresia findet Gefallen an dem jungen Mann und verschafft ihm aus heimlicher Liebe ein Engagement am Wiener Burgtheater. Dort steigt Baruch zum umjubelten Bühnenstar auf...

Mit seiner komplexen Darstellung von Orthodoxie und Emanzipation ist E. A. Duponts Historienfilm ein Höhepunkt jüdischen Filmschaffens in Deutschland. Mit der aktuellen Restaurierung wird die verschollene deutsche Premierenfassung in ihrer ursprünglichen Länge und in einer zeitgenössischen Einfärbung erstmals wieder zugänglich. Die für die Wiederaufführung von Philippe Schoeller geschaffene neue Ensemblemusik wird vom Orchester Jakobsplatz München unter Leitung von Daniel Grossmann aufgeführt.

Knut Elstermann begrüßt die Restauratoren Daniel Meiller und Franz Frank und spricht mit ihnen über die digital restaurierte Fassung von "Das alte Gesetz".

Deutsche Kinemathek
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Quelle: Berlinale