Berlinale Talk | Panorama

Minyan

Zu Gast bei Knut Elstermann: Eric Steel. Der US-amerikanische Filmemacher erzählt mit seinem sehr persönlichen Film „Minyan“ eine Geschichte über das Erwachsen werden. Und obwohl Eric Steel schon lange im Filmgeschäft tätig ist, ist dieser Film ein Debüt.

Eric Steel
snapshot-photgraphy/T. Seeliger

Die Handlung: Damit eine jüdische Betgemeinde, ein „Minjan“, einen Gottesdienst abhalten kann, muss sie mindestens aus zehn religiösen Juden bestehen. Auch der aus einer russischen Immigrant*innenfamilie stammende 17-jährige David hilft regelmäßig bei Minjans im vom jüdischen Leben geprägten New Yorker Stadtteil Brighton Beach. Sein Vater, ein ehemaliger Boxtrainer, seine Mutter und sein geliebter Großvater halten das für selbstverständlich. Doch David, der sich nur sehr zaghaft in der Szene des East Village auszuleben beginnt, hinterfragt nach und nach die strengen Regeln seiner Gemeinschaft und freundet sich mit zwei schwulen, jüdischen Senioren an. Zeitgleich bleibt Davids sexuelles Erwachen vom Aufkommen von HIV und Aids nicht unberührt.

Szene aus dem Film "Minyan" von Eric Steel
Szene aus dem Film "Minyan" von Eric Steel | © AgX

Quelle: Berlinale