Berlinale Talk | Wettbewerb

Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

Es ist die Poesie der Ziellosigkeit, die es Alexandre Koberidze, wie schon in Lass den Sommer nie wieder kommen, ermöglicht, im Kino all das sichtbar und erzählbar zu machen, was wir in der Wirklichkeit unseres Alltags nur selten wahrnehmen. Feuerzeuge raus! Denn die Nächte sind magisch, wie Gianna Nannini inbrünstig singen darf in dieser Perle von einem Film.

Ani Karseladze in "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" © Faraz Fesharaki/DFFB
Ani Karseladze in "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" | © Faraz Fesharaki/DFFB

Eine zufällige Begegnung vor den Toren einer Schule im georgischen Kutaissi. Lisa und Giorgi stolpern ineinander, ein Buch fällt zu Boden. Sichtlich verwirrt verabreden sie ein Date, ohne einander ihre Namen genannt zu haben. Es ist Liebe auf den ersten Blick, und wie verzaubert fangen die Dinge an zu leben: Die Überwachungskamera wird zum bösen Auge, das Abflussrohr zum Orakel, Augen zu – und Gong! Über den Liebenden liegt ein Fluch, der sie dazu verdammt, am nächsten Tag mit einem anderen Aussehen zu erwachen.

Die Nächte sind magisch, wie Gianna Nannini inbrünstig singen darf in diesem Film des georgischen Filmemachers Alexandre Koberidze, der uns im Berlinale Talk zugeschaltet ist.

Ani Karseladze in "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" © Faraz Fesharaki/DFFB
Faraz Fesharaki/DFFB
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Quelle: Berlinale