Berlinale Talk | Wettbewerb

Herr Bachmann und seine Klasse von Maria Speth

Der fesselnde, einfühlsame Dokumentarfilm vermittelt eine zentrale Erkenntnis: Hätten alle Kinder eine*n Pädagog*in mit derartiger Geduld und großer emotionaler Intelligenz, würden Konflikte mit Worten gelöst und könnte John Lennons "Imagine" Wirklichkeit werden.

Herr Bachmann und seine Klasse © Madonnen Film
Herr Bachmann und seine Klasse | © Madonnen Film

Wo ist ein Mensch zu Hause? In der wechselvollen Geschichte der hessischen Stadt Stadtallendorf haben Fremde sowohl Ausgrenzung als auch Integration erfahren. Heute hilft dort der engagierte und empathische Lehrer Dieter Bachmann seinen Schüler*innen, sich zumindest so zu fühlen, als wären sie zu Hause.

Regisseurin Maria Speth und Kameramann Reinhold Vorschneider zeigen in "Herr Bachmann und seine Klasse", dass Bildung nicht nur wichtig ist, sondern ein spektakulärer Vorgang sein kann – und setzen diesen so wunderbar in Szene, dass der Film selbst fast etwas Heldenhaftes bekommt.

Anke Leweke hat den Film gesehen und berichtet darüber.

Zusatzinformationen: Berlinale