Berlinale | Wettbewerb

In den Gängen

Mit In den Gängen öffnet Thomas Stuber den Blick für die Lebenswelt eines einfachen Angestellten in der ostdeutschen Provinz. In streng kadrierten Bildern entfaltet sich eine Choreografie von Menschen und Dingen, Realität, Sehnsucht und Traum. Alltägliches verwandelt sich in magischen Realismus, der über die zarte Liebesgeschichte hinaus vorsichtig auf das Prinzip Hoffnung verweist.

"In den Gängen": Regisseur Thomas Stuber und Schauspieler Peter Kurth © snapshot-photography/T.Seeliger
"In den Gängen": Regisseur Thomas Stuber und Schauspieler Peter Kurth | © snapshot-photography/T.Seeliger

Christian ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno, der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – nicht sehr glücklich, wie es heißt. Plötzlich ist sie krankgeschrieben. Christian fällt in ein tiefes Loch. So tief, dass sein altes, elendes Leben ihn wieder einzuholen droht.

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann den Regisseur Thomas Stuber sowie Schauspieler Peter Kurth und sprach mit den beiden über den Wettbewerbsfilm "In den Gängen".

"In den Gängen": Regisseur Thomas Stuber und Schauspieler Peter Kurth © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
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Quelle: Berlinale