Berlinale | Generation 14plus

303

Ein Roadtrip durch Westeuropa, lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen.

"303": Regisseur Hans Weingartner © snapshot-photography/T.Seeliger
"303": Regisseur Hans Weingartner | © snapshot-photography/T.Seeliger

„Weißt du, der Gedanke, dass alles vergänglich ist, der ist nicht nur traurig. Der ist auch tröstend. Ich glaube, das ist auch mit das Wichtigste, was man in einer Beziehung kapieren muss. Du gehörst zu mir, aber du gehörst mir nicht.“

Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt?

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann den Regisseur Hans Weingartner und sprach mit ihm über seinen Film "303".

"303": Regisseur Hans Weingartner © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 13 MB)


Quelle: Berlinale