Wettbewerb der 72. Berlinale

Berlinale Gewinner*innen 2022

Die Mitglieder der Internationalen Jury 2022, M. Night Shyamalan (Präsident), Karim Aïnouz, Anne Zohra Berrached, Tsitsi Dangarembga, Ryusuke Hamaguchi, Connie Nielsen und Said Ben Saïd haben über die Preise im Wettbewerb entschieden. Der Goldene Bär für den Besten Film geht an "Alcarràs" von Carla Simón - produziert von María Zamora, Stefan Schmitz, Tono Folguera, Sergi Moreno.

Goldener und Silberner Bär © snapshot-photography/T. Seeliger
Goldener und Silberner Bär | © snapshot-photography/T. Seeliger

Bei der 72. Berlinale stehen die Gewinner*innen fest. Die höchste Auszeichnung - der Goldene Bär für den besten Film - geht an "Alcarràs" von Carla Simón.

Wie in ihrem Debüt Summer 1993 findet Carla Simón erneut ihren Stoff im von ausgeprägten Jahreszeiten und einem wechselhaften Klima bestimmten Landleben in Katalonien, das sie aus eigener Anschauung kennt. Wirtschaftliche Sorgen verschärfen die familiären Dynamiken: Die Jüngeren leben ganz im Hier und Jetzt, während der Vater stur die Augen vor der unmittelbaren Zukunft verschließt und der Großvater sich auf ein lang vergessenes Versprechen beruft, um den Anspruch auf das Haus geltend zu machen.

Anke Leweke berichtet darüber.

Preisträger*innen der 72. Berlinale


Goldener Bär für den Besten Film
Alcarràs von Carla Simón

Silberner Bär - Großer Preis der Jury
So-seol-ga-ui yeong-hwa von Hong Sangsoo

Silberner Bär - Preis der Jury
Robe of Gems
von Natalia López Gallardo

Silberner Bär für die Beste Regie
Claire Denis für Avec amour et acharnement

Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle
Meltem Kaptan in Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush von Andreas Dresen

Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle
Laura Basuki in Nana von Kamila Andini

Silberner Bär für eine herausragende künstlerische Leistung
Rithy Panh und Sarit Mang für Everything Will Be Ok von Rithy Panh

Silberner Bär für das beste Drehbuch
Laila Stieler für Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush von Andreas Dresen

Quelle: Berlinale