Do14.02.
10:00 - 13:00

mo-fr, 10:00 - 13:00

radioeins ab zehn

mit Volker Wieprecht

Volker Wieprecht

Vom 11.2. bis 15.2. sendet Volker Wieprecht täglich aus dem radioeins-Truck am Potsdamer Platz - mit Reportagen, Studiogästen und Filmkritiken zur Berlinale.

12:40

Literatur Live

Iris Berben trifft Anke Engelke „Komisch!“

Was ist komisch? Ist komisch lustig? Oder meint komisch seltsam? Im Duden stehen dazu folgende Einträge: durch eigenartige Wesenszüge belustigend in seiner Wirkung, zum Lachen reizend UND sonderbar, seltsam, mit jemandes Vorstellungen, Erwartungen nicht in Einklang zu bringen.

Anke Engelke und Iris Berben © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe

Belustigend oder sonderbar? Kennt man, gibt es schon lange. Man lacht oder wundert sich. Aber wer lacht an welcher Stelle? Und wer schüttelt verwundert den Kopf? Natürlich gibt es sowas auch zwischen zwei Buchdeckel!

Volker Wieprecht begrüßte Iris Berben und Anke Engelke zum Interview im radioeins-Truck.

Anke Engelke und Iris Berben © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe
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12:10

Berlinale | Retrospektive

Bandits

Mit Anleihen beim Genrekino (Frauengefängnisfilm, Roadmovie) und der Clip-Ästhetik des Musikfernsehens brachte Katja von Garnier zu Zeiten von Riot Girls und Postfeminismus musikalische Frauenpower auf die Leinwand. Nach dem Vorbild US-amerikanischer Girl-Gang-Filme über vergleichbare „Renegade Sisters“ entwirft Bandits mit seinen individuell gezeichneten Protagonistinnen vier unterschiedliche Rollenmodelle für weibliche Selbstbehauptung zwischen Sexyness und Militanz – wobei der hübsche Mann auf dem Rücksitz vorübergehend zum begehrten Sexobjekt wird.

Volker Wieprecht zusammen mit Katja von Garnier und Nicolette Krebitz © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe

Vier inhaftierte Frauen, die im Rahmen eines Rehabilitationsprogramms im Gefängnis eine Rock-Band gegründet haben, nutzen einen Auftritt beim Polizeiball zur gemeinsamen Flucht. Nach Medienberichten über das Quartett wittert ein Musikproduzent, der ihr Demo-Tape besitzt, das große Geschäft. Und tatsächlich werden die „Bandits“ auch dank seiner Hilfe über Nacht zu Stars. Bei einem Konzert vor ihren Fans können sie sich der Festnahme entziehen, indem sie einen Touristen als Geisel nehmen. Mit ihm im Auto und dem Kommissar im Nacken machen sie sich auf den Weg in den Hamburger Hafen, wo ein Schiff nach Amerika auf sie wartet...

Volker Wieprecht sprach mit der Regisseurin Katja von Garnier und der Hauptdarstellerin Nicolette Krebitz über den Film "Bandits".
[mehr]

Volker Wieprecht zusammen mit Katja von Garnier und Nicolette Krebitz © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe
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11:40

Medizinische Notizen

Wie gesund kuscheln ist

mit Dr. med. Julia Fischer

Wir haben DEN Valentins-Geschenktipp für Sie: eine Einheit Kuscheln!

Wildschweine - Frischlinge kuscheln in der Sonne © imago/imagebroker
imago/imagebroker

Das mag im ersten Moment vielleicht platt klingen, ist aber der Knaller: Kuscheln ist gratis, sehr angenehm und obendrein unglaublich gesund - sagt radioeins-Ärztin Dr. Julia Fischer. [mehr]

Wildschweine - Frischlinge kuscheln in der Sonne © imago/imagebroker
imago/imagebroker
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11:10

Berlinale | Panorama Dokumente

Searching Eva

Seit sie 14 war, hält Eva Privatsphäre für altmodisch. Mit unglaublicher Konsequenz lebt sie ihr Leben öffentlich und online, ständig kommentiert von ihren Fans. Ihre konservative Heimat in einer italienischen Kleinstadt und die Probleme der Eltern hat sie mit 17 Jahren auf der Suche nach Freiheit hinter sich gelassen.  

Wie viele Suchende ist sie in Berlin gelandet, wo sie als ewige Zwischenmieterin aus zwei großen Koffern lebt. Ihr unkonventionelles Leben und ihre offenen Bilder und Texte darüber wirken auf ihre Tumblr- und Instagram-Follower wie ein inspirierender Film, der mehr Handlungsstränge und Höhepunkte bereithält als jede Daily Soap. Eva ist nie fertig, ihr Leben steht nie still, denn sie erfindet sich stets aufs Neue: als Model, als Feministin, als queere Autorin oder als selbstbestimmte Sexarbeiterin. Ein starker Debütfilm, der zeigt, wie eine junge Angehörige der digitalen Generation ihre fragmentierte Persönlichkeit als öffentliches Spektakel inszeniert. Identität ist für Eva wie Mode, sie kann sie nach Lust und Laune wechseln. Ein Einblick in eine Welt, in der eine Kamera selbst beim Sex überhaupt kein Problem ist.
Quelle: Berlinale

Volker Wieprecht sprach mit der Regisseurin Pia Hellenthal.

10:40

Favorit Buch

Aus dem Dachsbau

Dirk von Lowtzow, Sänger und Songwriter der Band Tocotronic, einer der einflussreichsten deutschen Rockbands der letzten 25 Jahre, durchmisst in einer poetischen, schrägen und humorvollen Enzyklopädie sein Leben, die Kunst, die ihn beschäftigt, die Welt, die ihn umgibt.

Aus dem Dachsbau von Dirk von Lowtzow © KiWi
KiWi

Von »Abba« bis »Mohammed«, von »Dachs« bis »Operettenbär«, von »Hysterie« bis »Riten«, von »Ekstase« bis »Idiotentest«. Dirk von Lowtzow erzählt von Kindheit und Jugend in der Schwarzwaldhölle, von Aufruhr und Angst, vom Tod des engsten Kindheitsfreundes, vom sehnsüchtigen Umherschweifen und der Sozialisation durch Popmusik, Comics, Filme. Von Plüschophilie, Piratinnen, Peter O’Toole und Phantomen. Wir erfahren, wohin es ihn treibt, wenn die Musik verstummt, die Festival-Wiese bereits feucht vom Tau und kein Tourbus mehr in Sicht ist.
 
In literarischen Miniaturen durchquert er den Raum, die Erinnerung, die Zeit. Er liest Fährten und legt Spuren, lässt den Alltag surreal werden und das Verrückte alltäglich. Aus scheinbar zufällig angeordneten alphabetischen Einträgen entsteht ein so feinsinniges wie anspielungsreiches Mosaik, das zugleich literarische Erzählung und Porträt des Autors zu sein vermag.
Quelle: Kiepenheurer & Witsch

Gesa Ufer hat das Buch gelesen.

10:20

Berlinale | Hommage

Charlotte Rampling – The Look

In den Boxring mit Charlotte Rampling begibt sich nur einer: ihr Sohn, der Regisseur Barnaby Southcombe, während der Dreharbeiten zum gemeinsamen Film I, Anna (UK 2012). Ihre anderen Gesprächspartner in Angelina Maccarones Dokumentarfilm trifft die Schauspielerin an weniger exponierten Orten.

Dazu zählen der befreundete US-Autor Paul Auster, die Fotografen Peter Lindbergh und Juergen Teller, der Lyriker Frederick Seidel und die Ausstatterin Franckie Diago. Mit ihnen spricht Charlotte Rampling über die wichtigen Filme ihrer Karriere und über das Wesen und Handwerk des Schauspielberufs, über Schönheit und Altern, über Dämonen und Tabus, Begehren, Liebe und Tod. Gedreht in New York, Paris und London und angereichert um zentrale Szenen ihrer berühmtesten Filme, fügen sich die Begegnungen zum Porträt einer außerordentlichen Frau und Künstlerin. Angelina Maccarone: „So vieles ist über sie gesagt worden, dass es fast unmöglich scheint, nicht in Klischees zu verfallen in der Beschreibung des ‚Phänomens Charlotte Rampling‘. Ich wollte, dass sie selbst zu Wort kommt. Meine Einladung an sie, nicht Objekt, sondern – in jedem Sinne des Wortes – Subjekt des Films zu sein, hat ihr gefallen.“
Quelle: Berlinale

Wir sprachen über den Film mit der Regisseurin Angelina Maccarone.

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