Mi26.09.
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radioeins ab eins

mit Michael C. Lücke

Michael C. Lücke © radioeins, Jenny Sieboldt

Neue Songs und große Alben, junge Götter und alte Helden – radioeins atmet Musik und Sie atmen mit. Täglich gibt es eine neue Story über das Album der Woche. Dienstags gibt es "Strom und Drang" und am Mittwoch sind wir "Back in Black" mit dem Vinyl der Woche. Und damit, dass hier alle wichtigen Musiker zu Wort kommen, die in, über oder nicht weit entfernt von Berlin und Brandenburg unterwegs sind, müssen wir ja wohl nicht großartig angeben, oder?

15:10
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Chris von Christine and the Queens

Chris von Christine and the Queens
Because Music

Französische Popmusik hat international meist einen schweren Stand, vor allem wenn in der Landessprache gesungen wird. So hat selbst ein Gigant wie Serge Gainsbourg nie den Respekt erhalten, den er verdient hätte. Doch Héloïse Letissier aka Christine and the Queens könnte dieses Muster nun endlich brechen. Schon ihr Debut "Chaleur humaine" elektrisierte die britische Musikpresse, allerdings in der extra englisch eingesungenen Version.
 
Vier Jahre später liegt nun endlich das Nachfolgealbum vor. Lupenreine Popsongs, die clever mit ihren Vorbildern wie Chic, Prince oder Michael Jackson flirten. Christine versteht es perfekt diese Sounds mit modern R&B, EDM Referenzen und Pop zu verbinden. Textlich geht es viel um queere Sexualität und um neue Geschlechterrollenbilder, ganz im Zeichen der Zeit. Madonna hätte viel darum gegeben ein solches Album jetzt zu machen. Und Christine and the Queens haben diesmal sofort international gedacht und das Album als Doppelcd herausgebracht, in einer englischen und französischen Version.
 
Live werden Christine and the Queens die neuen Songs am 15. Oktober bei einer exklusiven Deutschlandshow in der Columbiahalle präsentieren.   [mehr]

13:40

Back in Black

The Art Of Pretending To Swim von Villagers

Das Vinyl der Woche

The Villagers, das irische Indie-Folk-Kollektiv um Conor O’Brian mit ihrem fünften Album. Melodiös verspielte, fast schon Baroque-Pop Sounds werden geboten. Weniger Folk als die Vorgänger, dafür sehr vielseitig u.a. mit Trip-Hop-artigen Beats, wie immer zauberhaft und detailverlebt instrumentiert, mit viel Streichern und Glockenspielen, aber auch viel analoger Elektronik, und das alles getragen von O’Brians  Stimme.

The Art of Pretending to Swim von Villagers
Domino

Die schöne, limitierte 180g-Vinyl kommt im Gatefold-Cover, schönem Innencover, einem großen Einleger mit den Lyrics und Downloadcode. Und als wäre das noch nicht schön genug, gibt es eine feuerrote 10“ mit zwei Bonustracks oben drauf – perfekt!
Stephan Schulz, DoDo Beach

The Art of Pretending to Swim von Villagers
Domino