Di17.04.
13:00 - 16:00

mo-do, 13:00 - 16:00

radioeins

mit Christiane Falk

Christiane Falk

Neue Songs und große Alben, junge Götter und alte Helden – radioeins atmet Musik und Sie atmen mit. Täglich gibt es eine neue Story über das Album der Woche. Dienstags gibt es "Strom und Drang" und am Mittwoch sind wir "Back in Black" mit dem Vinyl der Woche. Und damit, dass hier alle wichtigen Musiker zu Wort kommen, die in, über oder nicht weit entfernt von Berlin und Brandenburg unterwegs sind, müssen wir ja wohl nicht großartig angeben, oder?

15:10
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Binary Childhood von Otzeki

Binary Childhood von Otzeki
Universal France

Zwei Cousins stehen hinter dem Projektb Otzeki. Mike Sharp (Vocals, Gitarre) und Joel Roberts (Keys, Ableton) wurden durch ihre Zeit in Berlin von der hiesigen Clubszene stark beeinflusst. Otzekis Debüt „Binary Childhood“ lebt vom Rhythmus. Das Duo setzt auf elektronische Loops, die sie mit analogen Instrumenten und organischen Percussion Sounds  kombinieren, was ihren Tracks Wärme und Tiefe verleiht. Und die weiche Stimme von Mike Sharp fügt sich wunderbar dazu. Das Album ist quasi eine Sammlung von Kurzgeschichten, die im Paket eine Geschichte erzählen. Otzeki sind digital natives, für die dennoch die Humanität an erster Stelle steht und diese Botschaft bringen sie auf "Binary Childhood" deutlich zum Ausdruck. [mehr]

14:40

Strom und Drang

Concert goes virtual

von Dennis Kastrup

In der heutigen Konzertkultur ist es ja mittlerweile normal, dass die Mehrheit der Zuschauer anstatt auf die Bühne auf das Display des Handys schaut. Ständig wird gefilmt oder ein Foto gemacht. Wem das jetzt schon zu viel ist, für den hat Dennis Kastrup schlechte Nachrichten: Es wird wohl noch mehr werden - entweder mit Handy, Brille oder dann einer kleinen Linse im Auge.

MARBLEAR
Kastrup
14:10

Ballhaus Ost

Die Bretter, die die Welt bedeuten

Friedrich Schiller setzt in seinem Gedicht »An die Freude« seine überschaubare Weimarer Welt mit den großen Verhältnissen in der Welt in Beziehung. Ausgehend von seinen Zeilen »Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt bedeuten« hinterfragen Christoph Winkler und Robert Ssempijja in ihrer gemeinsamen Arbeit das Verhältnis zwischen afrikanischem und westlichem zeitgenössischem Tanz.

Die Bretter, die die Welt bedeuten / Embawo Ezitegeza Ens © Robert Ssempijja
Robert Ssempijja

Ein junger Tänzer aus Uganda erzählt in einer "One-Man-Show" seine Geschichte und bringt dafür die originalen, laut krachenden Bretter des einzigen in Uganda existierenden Tanzstudios für zeitgenössischen Tanz mit nach Berlin.
 
Wir sprechen über das Stück, welches am 19. April Premiere im Ballhaus Ost hat, mit dem Choreographen Christoph Winkler.

Die Bretter, die die Welt bedeuten / Embawo Ezitegeza Ens © Robert Ssempijja
Robert Ssempijja
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