Mo18.11.
20:00 - 21:00

2 um acht

radioeins- und Freitag-Salon

mit Jakob Augstein

Über die Zukunft der Klimabewegung "Fridays for Future" diskutiert Jakob Augstein mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Lucia Parbel im radioeins- und Freitag-Salon...

Lucia Parbel

Als Greta Thunberg am 20. August 2018 nicht zum Unterricht erscheint, um vor dem Sitz des schwedischen Parlaments für mehr Klimaschutz zu demonstrieren und beschließt, das in Zukunft regelmäßig freitags zu tun, ist nicht abzusehen, was sie damit auslösen würde. Bald gehen rund um den Globus Schüler*innen und Student*innen unter dem Label Fridays for Future für das Klima auf die Straße. Im Herbst 2019 demonstrieren nach einem Aufruf der Bewegung Millionen Menschen weltweit.

Die Bewegung hat Klimaschutz als politisches Topthema etabliert und klare politische Forderungen: In Deutschland soll u. a. bis 2035 beim Ausstoß von Treibhausgasen die „Nettonull“ erreicht sein und die Energieversorgung vollständig auf Erneuerbare umgestellt werden. Aber nun ist Durchhaltevermögen gefragt, denn das kürzlich verkündete Klimapaket der Bundesregierung ist bei weitem nicht ausreichend. Klimaschutz ja, aber es darf den Wähler*innen nicht weh tun, scheint die Devise zu sein.

Wie geht es mit Fridays for Future weiter? Nach dem Motto „Jetzt erst recht“? Oder braucht es radikalere Formen des Protests, wie sie die Extinction-Rebellion-Bewegung mit massiven Verkehrsblockaden praktiziert? Wie wird sich Fridays for Future in Zukunft positionieren?

Darüber diskutiert Jakob Augstein mit der Fridays for Future-Aktivistin Lucia Parbel im radioeins- und Freitag-Salon.  

Lucia Parbel
Ben Engelhard
Download (mp3, 85 MB)

Am Montag, den 18. November 2019, um 20 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2, 10178 Berlin.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Jakob Augstein
Jakob Augstein | © dpa

Im radioeins- und Freitag-Salon setzt sich der Journalist und Verleger Jakob Augstein einmal im Monat mit einem Gast an den Tisch und redet – über das Politische in der Kultur, über die Gesellschaft und ihre Zwänge, über die Mechanismen von Öffentlichkeit und Lüge, und über das Verschwinden der Demokratie im Kapitalismus. radioeins sendet live. Hier verstummt die Erregungsmaschine des Internets. Der radioeins & Freitag Salon ist "unplugged", wie man früher gesagt hätte. Echte Menschen reden über echte Themen und üben sich in Fähigkeiten, die rar zu werden drohen: Zeit nehmen, zuhören, verstehen, lernen. Das – unerreichte – Vorbild dieses aktuellen politischen Diskussionsformats sind die legendären Gespräche des Journalisten Günter Gaus, die im Fernsehen gezeigt wurden, als dieses noch schwarz-weiß war.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“. Seit 2011 liefert er sich mit Nikolaus Blome, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

Eintrittspreis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Veranstaltungsort:
Grüner Salon
Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2
10178 Berlin-Mitte

2 um acht

radioeins- und Freitag-Salon

Jakob Augstein im radioeins- und Freitag-Salon
dpa

Der radioeins- und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - ein Zwiegespräch zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und ... [mehr]