Sa06.01.
09:00 - 12:00

Die Profis

mit Stephan Karkowsky

Das populäre Wissenschafts-Magazin

Stephan Karkowsky © rbb, Jim Rakete

Wie funktioniert eigentlich... warum ist... wieso hat...  "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene gibt es Samstagvormittag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr auf radioeins. Die Profis klären alles, was Sie schon immer mal wissen wollten. Phänomene, Forschung, offene Fragen... Die Sendung, die Wissen schafft durch Wissenschaft!

11:40

Deutschlands ältester Meeressaurier

Der Plesiosaurier aus Paderborn

2013 fand man zufällig in einer Tongrube bei Paderborn das Fossil eines Plesiosauriers. Nun überraschen die Überreste des Meeresreptils die Forscher, denn es ist wesentlich älter als ursprünglich angenommen wurde.

Die Paläontologen Tanja Wintrich und Martin Sander von der Universität Bonn untersuchen das Skelett eines Plesiosauriers (undatierte Aufnahme) © Yasuhisa Nakajima/Science Advances/dpa
Yasuhisa Nakajima/Science Advances/dpa

Vor mehr als 200 Millionen Jahren soll es gelebt haben und ist damit das älteste gefundene Exemplar eines Meeressauriers auf deutschem Boden. Die Herkunft des Plesiosauriers bleibt aber weiterhin mysteriös. Die Paläontologin Tanja Wintrich der Universität Bonn hat die Forschungen an dem Fossil geleitet und veröffentlichte ihre Arbeit über den Plesiosaurier im Dezember in der Fachzeitschrift Science Advances.
 
Tanja Wintrich erzählt Stephan Karkowsky mehr über das Leben und Sterben dieser faszinierenden Fast-Echse.

Die Paläontologen Tanja Wintrich und Martin Sander von der Universität Bonn untersuchen das Skelett eines Plesiosauriers (undatierte Aufnahme) © Yasuhisa Nakajima/Science Advances/dpa
Yasuhisa Nakajima/Science Advances/dpa
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11:15

Der Benecke

Wenn Schaben traben

Mark Benecke und seine Schaben © Mark Benecke
Mark Benecke

Er ist Mitglied des Komitees des Ig-Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist Vorsitzender der Deutschen Draculagesellschaft. Er ist der berühmteste Kriminalbiologe der Welt. ... [mehr]

10:40

Halluzinationen im Eis

Die Effekte extremer Höhenwanderungen

Was ist isolierte höhenbedingte Psychose?

Eisberg in der Antarktis © imago/Danita Delimont
imago/Danita Delimont

Who is the third who walks always beside you?
When I count, there are only you and I together
But when I look ahead up the white road
There is always another one walking beside you
Gliding wrapt in a brown mantle, hooded
I do not know whether a man or a woman
- But who is that on the other side of you?

 
Das ist der Teil des Gedichts „Waste Land“ von T.S. Eliot. Seinen eigenen Notizen zufolge, kam die Inspiration für diesen Teil des Gedichts von den Aufzeichnungen von Sir Ernest Shackleton, einem der Pioniere der Polarforschung. Dieser hat bei einer seiner Expeditionen nämlich immer wieder eine mysteriöse Gestalt mitwandern gesehen, die nicht Teil des Expeditionsteams war. Das Phänomen des sogenannten „dritten Manns“ ist mittlerweile in zahlreichen Reiseberichten von Extrembergsteigern gut dokumentiert.
 
Die Psychiaterin und Neurologin Dr. Katharina Hüfner und ihre Kollegen haben diese Reiseberichte jetzt genauer unter die Lupe genommen und dabei ein neues Krankheitsbild entdeckt: die "isolierte höhenbedingte Psychose".
 
Was das genau bedeutet, darüber unterhält sich Dr. Katharina Hüfner mit Stephan Karkowsky.

Eisberg in der Antarktis © imago/Danita Delimont
imago/Danita Delimont
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10:10

Wissenschaft

Forscher Strohschneider für "Rede des Jahres 2017" ausgezeichnet

In Zeiten des aufkommenden Populismus wird kritische und reflektierende wissenschaftliche Arbeit immer mehr als Risiko betrachtet. Ähnlich wie Kunst oder Medien wird Wissenschaft immer stärker als Instrument, anstatt als eine unabhängige Disziplin gesehen.

Peter Strohschneider am 03.03.2015 © imago/Xinhua
imago/Xinhua

Wer sie kontrollieren oder eindämmen kann, verfügt automatisch über mehr Macht. In vielen demokratischen Staaten findet ein Umdenken in Sachen Forschung statt.
 
Diese Probleme adressierte Prof. Dr. Peter Strohschneider in seiner Rede am 5. Juli 2017 zur Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Und gewann damit den Rhetorik-Preis für die "Rede des Jahres 2017" der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
 
Peter Strohschneider unterhält sich mit Stephan Karkowsky über die aktuelle Position des wissenschaftlichen Betriebs in der Gesellschaft.

09:40

Organische Stromerzeuger

Was wir von Zitteraalen lernen können

Der Zitteraal erlegt seine Beute mit 600 Volt und 100 Watt starken Stromschlägen. Das Tier hat dafür ein eigenes Organ, das etwa 80 Prozent seines Körpers ausmacht.

Zwei Zitteraale © imago/Olaf Wagner
imago/Olaf Wagner

Tausende kleiner Membrane laden sich auf und entladen sich dann schlagartig in Serie wieder und ein Stromschlag entsteht. Ein Prozess, den die Evolution über Millionen von Jahren perfektioniert hat. Dieses Wissen haben sich ein Forschungsteam um den Biophysiker Dr. Michael Mayer zunutze gemacht.
 
Von dem Organ des Zitteraals inspiriert, haben sie ein eigenes Modell einer Stromquelle entworfen, die aus organischem Material Strom erzeugt. Dr. Michael Mayer erklärt Stephan Karkowsky, warum Forschungen wie diese so wichtig sind.

Zwei Zitteraale © imago/Olaf Wagner
imago/Olaf Wagner
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Wissenschaftsjournalismus

Stephan Karkowsky erhält Universitas-Preis

Stephan Karkowsky © rbb, Jim Rakete
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Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung hat den Preis an Stephan Karkowsky für seine verständliche Vermittlung von komplexen wissenschaftlichen Themen verliehen ... [mehr]