Fr23.02.
22:00 - 23:59

Berlinale Radio

Der Berlinale Nighttalk

mit Knut Elstermann

Live aus der radioeins xXLounge im CinemaxX am Potsdamer Platz. Gastkritiker: Samuel Finzi

Knut Elstermann und Samuel Finzi © radioeins

Unser Gastkritiker ist heute Abend der Schauspieler Samuel Finzi, der die Wettbewerbsfilme "Twarz" und "In den Gängen" gesehen hat und mit Knut Elstermann besprechen wird. Außerdem erwartet Knut Elstermann den Regisseur Hans Weingartner. Sein Film "303" läuft in der Berlinale Reihe Generation 14plus. Auch die Schauspielerin Friederike Kempter ist zu Gast, die der Amnesty Jury angehört. Vom Wettbewerbs-Beitrag "Touch Me Not" sind die Regisseurin Adina Pintilie und Darstellerin Laura Benson im Nighttalk zu Gast. Knut Elstermann begrüßt außerdem die Berlinale Shorts Chefin Maike Mia Höhne, die mit den Regisseurin Ulu Braun ("Burkina Brandenburg Komplex") und Benjamin de Burca ("Terremoto Santo"/"Heiliges Beben") kommen wird.

23:45

Berlinale

Berlinale Shorts

Rund 30 Filme konkurrieren in der Sektion Berlinale Shorts um den Goldenen Bären für den Besten Kurzfilm, den Silbernen Bären Preis der Jury (Kurzfilm) und den Audi Short Film Award.

Knut Elstermann im Gespräch mit Maike Mia Höhne (Kuratorin Berlinale Shorts) und den Regisseuren Ulu Braun und Benjamin de Burca © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann die Kuratorin der Berlinale Shorts, Maike Mia Höhne, sowie die Regisseure Ulu Braun (mit "Burkina Brandenburg Komplex" für die European Film Awards 2018 nominiert) und Regisseur Benjamin de Burca.

Knut Elstermann im Gespräch mit Maike Mia Höhne (Kuratorin Berlinale Shorts) und den Regisseuren Ulu Braun und Benjamin de Burca © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 14 MB)
23:35

Berlinale

Amnesty International Filmpreis

Die deutsche Sektion von Amnesty International verlieh auf der Berlinale 2005 erstmalig den Amnesty International Filmpreis. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury sichtet Filme der Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation und richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf Dokumentationen.

Schauspielerin Friederike Kempter © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger

Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit von Fachbesucher*innen und breitem Publikum auf das Thema Menschenrechte zu lenken und Filmschaffende dazu zu ermutigen, sich dieses Themas verstärkt anzunehmen.

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann die Schauspielerin Friederike Kempter, die neben Ali Samadi Ahadi und Bettina Müller in der Jury sitzt.
[mehr]

Schauspielerin Friederike Kempter © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 8 MB)
23:20

Berlinale | Wettbewerb

Touch Me Not

Touch Me Not untersucht, wie wir Intimität auf unvermutete Art und Weise erleben und uns gegenseitig lieben können, ohne uns selbst zu verlieren.

"Touch Me Not": Schauspielerin Laura Benson © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger

„Sag mir, wie du mich geliebt hast, damit ich verstehe, wie ich lieben kann.“

Eine Filmemacherin und ihre Protagonist*innen lassen sich gemeinsam auf ein persönliches Forschungsprojekt zum Thema Intimität ein. Touch Me Not nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise durch die Gefühlswelten von Laura, Tómas und Christian, bei der die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen, und bietet zutiefst einfühlsame Einblicke in deren Leben. Weil sie sich nach Intimität sehnen, aber gleichzeitig große Angst davor haben, arbeiten sie daran, gewohnte Handlungsmuster, Abwehrmechanismen und Tabus zu überwinden, sich von ihnen zu lösen und endlich frei zu sein.

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann die Hauptdarstellerin Laura Benson und sprach mit ihr über den Wettbewerbsfilm "Touch Me Not".

[mehr]

"Touch Me Not": Schauspielerin Laura Benson © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 14 MB)
23:00

Berlinale | Wettbewerb

Gastkritiker Samuel Finzi über "In den Gängen" und "Twarz"

Der bewunderungswürdige Schauspieler Samuel Finzi war unser letzter Gastkritiker der Berlinale 2018. Er hat sich die Wettbewerbsfilme "In den Gängen" und "Twarz" für uns angesehen und liefert seine persönliche Kritik zu den Filmen.

Schauspieler und Gastkritiker Samuel Finzi © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Schauspieler und Gastkritiker Samuel Finzi © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 20 MB)
22:40

Berlinale | Generation 14plus

303

Ein Roadtrip durch Westeuropa, lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen.

"303": Regisseur Hans Weingartner © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger

„Weißt du, der Gedanke, dass alles vergänglich ist, der ist nicht nur traurig. Der ist auch tröstend. Ich glaube, das ist auch mit das Wichtigste, was man in einer Beziehung kapieren muss. Du gehörst zu mir, aber du gehörst mir nicht.“

Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt?

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann den Regisseur Hans Weingartner und sprach mit ihm über seinen Film "303".

[mehr]

"303": Regisseur Hans Weingartner © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 13 MB)
22:30

Berlinale | Wettbewerb

Twarz

In Form einer bösen Farce reflektiert Twarz polnische Zustände, erkundet das Leben in der Provinz und zeigt ein Land, das seinen Glauben in Stein meißeln lässt.

"Twarz": Schauspielerin Małgorzata Gorol und Schauspieler Mateusz Kościukiewicz © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger

Jacek liebt Heavy Metal und seinen Hund. Die Feldwege vor der Haustür funktioniert er zur Rennstrecke um, die er mit seinem kleinen Auto entlangbrettert. Wenn er mit Freundin Dagmara die Tanzfläche betritt, gehen alle anderen sofort in Deckung. Er genießt das Dasein als cooler Außenseiter in einem ansonsten eher spießigen Umfeld. Die Muskeln trainiert er bei seiner Arbeit auf einer Großbaustelle nahe der polnisch-deutschen Grenze, wo die größte Jesusstatue der Welt entstehen soll. Doch ein schwerer Arbeitsunfall lässt sein Leben aus dem Groove geraten.

Vollkommen entstellt, wird an Jacek unter reger Anteilnahme der polnischen Öffentlichkeit die erste Gesichtstransplantation im Land vollzogen. Als Nationalheld und Märtyrer gefeiert, erkennt er sich im Spiegel selbst nicht wieder. Die Jesusstatue aber wird immer höher und höher. Während sich die Ereignisse rund um Jacek überschlagen, behält der Film die Übersicht und scheint das Kameraobjektiv noch schärfer zu stellen.

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann den Hauptdarsteller Mateusz Kościukiewicz sowie die Darstellerin Małgorzata Gorol und sprach mit den beiden über den Wettbewerbsfilm "Twarz" ("Mug").

[mehr]

"Twarz": Schauspielerin Małgorzata Gorol und Schauspieler Mateusz Kościukiewicz © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 14 MB)
22:20

Berlinale | Wettbewerb

In den Gängen

Mit In den Gängen öffnet Thomas Stuber den Blick für die Lebenswelt eines einfachen Angestellten in der ostdeutschen Provinz. In streng kadrierten Bildern entfaltet sich eine Choreografie von Menschen und Dingen, Realität, Sehnsucht und Traum. Alltägliches verwandelt sich in magischen Realismus, der über die zarte Liebesgeschichte hinaus vorsichtig auf das Prinzip Hoffnung verweist.

"In den Gängen": Regisseur Thomas Stuber und Schauspieler Peter Kurth © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger

Christian ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno, der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – nicht sehr glücklich, wie es heißt. Plötzlich ist sie krankgeschrieben. Christian fällt in ein tiefes Loch. So tief, dass sein altes, elendes Leben ihn wieder einzuholen droht.

Im Berlinale Nighttalk begrüßte Knut Elstermann den Regisseur Thomas Stuber sowie Schauspieler Peter Kurth und sprach mit den beiden über den Wettbewerbsfilm "In den Gängen".

[mehr]

"In den Gängen": Regisseur Thomas Stuber und Schauspieler Peter Kurth © snapshot-photography/T.Seeliger
snapshot-photography/T.Seeliger
Download (mp3, 13 MB)

68. Berlinale

radioeins - Das Berlinale-Radio

15. bis 25. Februar 2018

radioeins Kino

Auch in diesem Jahr waren wir wieder vor Ort und berichteten live von den Filmfestspielen. Ob Berichte vom Roten Teppich, aktuelle Filmkritiken oder spannende Interviews - radioeins war und ist ... [mehr]