Di15.05.
19:00 - 21:00

mo-fr, 19:00 - 21:00

Live aus dem Babylon

mit Silke Super

Silke Super © rbb, Jim Rakete

Berlin ist die Stadt der Musik. Berlin ist die Stadt der Kunst. Berlin ist die Stadt der Literatur und des Theaters sowieso. Hier steppt der Bär, hier tanzen die Puppen, hier fliegen Schweine durchs Weltall. So eine Stadt braucht eine entsprechende Show, ein Metropolen-Magazin, das alles aufbietet, was hier künstlerisch kreucht und fleucht. Am besten auf radioeins. Am besten live aus einem Vergnügungstempel der Extraklasse. Am besten: radioeins live aus dem Babylon.

20:10

Schaubühne

Shakespeare's Last Play

Interview mit dem Schauspieler Mark Waschke über das Stück »Shakespeare´s Last Play« nach »Der Sturm« von William Shakespeare an der Schaubühne in der Regie des englisch-irischen Theaterkollektivs Dead Centre.

Shakespeare's Last Play - Jenny König und Mark Waschke © Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola

Shakespeares letztes Stück »Der Sturm« spielt nirgendwo. Der Zauberer Prospero – man nimmt an, dass dies auch Shakespeares letzte Rolle als Schauspieler war – beherrscht eine namenlose Insel, einen Ort, an dem die dort Gestrandeten Langeweile, Schrecken, Trauer, Euphorie und Verzweiflung erleben. Anders gesagt: sie sind im Theater. Manche Leute behaupten, dass »Der Sturm« Shakespeares Abschied von der Kunst darstellt. Mithilfe der Figur des Prospero versammelt er die ganze Welt auf einer Bühne und fleht sie an, ihn loszulassen. Doch die Kunst scheint nicht gewillt, ihm diese Freiheit zu gewähren – der Tod des Autors wird nicht zugelassen – und 402 Jahre nach Shakespeares Tod halten wir ihn immer noch am Leben, womöglich gegen seinen eigenen Willen. Die Menschheit beharrt auf ihren Göttern. Heiner Müller hat einmal gesagt: »Wir sind bei uns nicht angekommen, solange Shakespeare unsre Stücke schreibt.« Vielleicht ist die Zeit für Shakespeares letztes Stück gekommen. »Der Sturm« zeigt uns eine Welt voller verirrter, verlorener Menschen, die Mühe haben zu verstehen, wo sie sind. Prospero wacht über sie, kennt alle ihre Schritte – während wir zusehen, wie sie unaufhaltsam dem Ende entgegen gehen. Shakespeare hat uns gezeigt, dass, unabhängig von der Rolle, egal ob König oder Bettler, die ganze Menschheit sich in der Demokratie des Grabs wiedertrifft.
 
Dead Centre haben ihren Sitz in Dublin. Sie präsentierten bisher vier Arbeiten, mit welchen sie durch Europa, Australien und Nordamerika tourten. Im Zuge des FIND Festival waren bisher drei Produktionen von Dead Centre an der Schaubühne zu sehen: »Chekhov’s First Play« und »LIPPY« (2016), sowie »Hamnet « (2017).
Quelle: Schaubühne Berlin

Shakespeare's Last Play - Jenny König und Mark Waschke © Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola
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19:40

Volksbühne

Worst of Chefkoch

Die Slam Poeten Lukas Diestel und Jonathan Löffelbein, Macher von "Worst of Chefkoch", dem Foodblog des Jahres 2017, wagen den Schritt in die Offline-Welt.

Worst Of Chefkoch
Worst Of Chefkoch

Neben einigen der skurrilen Rezepte des Blogs, die live zubereitet und verköstigt werden, haben sie dabei auch andere eigene Texte im Gepäck. Teils humorvoll, teils nachdenklich, mit typischen Worst of Chefkoch-Kommentaren, ganzen Kochanleitungen, aber auch Texten, die mit dem Blog nichts zu tun haben. Kurzgeschichten, idiotische Gedichte, alles Mögliche. In der Kochshow der etwas anderen Art wird gekocht, gelesen und vor allen Dingen gelacht.

Worst Of Chefkoch
Worst Of Chefkoch
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19:07

Interview

Pish

Zu Gast im radioeins Studio

Der Sänger von Kakkmaddafakka verfolgt als Solomusiker seine eigene musikalische Vision. Pål Vindenes aka Pish veröfftlichte am 3. Mai sein selbstbetiteltes Solodebüt "Pish", auf dem der Musiker seine Leidenschaft für Dreampop auslebt.

Pish
FKP Scorpio

Das Album klingt sehr sommerlich, genau passend würde diese Jahreszeit. Und heute Abend gibts die Livepremiere in der Kantine am Berghain.  

Pish
FKP Scorpio

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