Di15.01.
19:00 - 21:00

mo-fr, 19:00 - 21:00

Live aus dem Babylon

mit Marion Brasch

Marion Brasch © holmsohn

Berlin ist die Stadt der Musik. Berlin ist die Stadt der Kunst. Berlin ist die Stadt der Literatur und des Theaters sowieso. Hier steppt der Bär, hier tanzen die Puppen, hier fliegen Schweine durchs Weltall. So eine Stadt braucht eine entsprechende Show, ein Metropolen-Magazin, das alles aufbietet, was hier künstlerisch kreucht und fleucht. Am besten auf radioeins. Am besten live aus einem Vergnügungstempel der Extraklasse. Am besten: radioeins live aus dem Babylon.

20:10

Interview

Kat Frankie

Zu Gast im radioeins Studio

Berlin kann sich freuen, dass die Australierin Kat Frankie die Stadt 2004 als neue Heimat wählte. Seitdem hat sie die Songwriterinnen-Szene geprägt wie keine andere.

Die australische Sängerin Kat Frankie während eines Konzertes © imago/Christoph Worsch
imago/Christoph Worsch

Mal hat sie mit Akustikgitarre mal mit Band begeistert und dabei immer wieder bewiesen, dass bei ihr eine wundervolle eigene Stimme auf sehr gutes Songwriting trifft. Mit ihrem aktuellen Album „Bad Behaviour" hatte sie einen langen Festivalsommer.

Mit "Du/Ich" hat Kat Frankie jetzt zum ersten Mal eine Single mit deutschem Gesang geschrieben und arbeitet an einem neuen Album.

Marion Brasch begrüßt Kat Frankie im radioeins-Studio im Babylon und spricht mit ihr darüber.

Die australische Sängerin Kat Frankie während eines Konzertes © imago/Christoph Worsch
imago/Christoph Worsch
Download (mp3, 22 MB)
19:08

Eröffnungskonzert zu 100 Jahre Bauhaus

Bau.Haus.Klang. - eine Harmonielehre

Zu Gast im radioeins Studio

Wie klingt das Bauhaus? Ausgehend von dieser Frage hat der deutsche Jazzpianist Michael Wollny zur Eröffnung des Festivals eine Musik konzipiert, die auf den mannigfaltigen Bezügen zwischen den Protagonisten des Bauhauses und den sie umgebenden Klängen und Kompositionen beruht.

Michael Wollny am Flügel © imago/Votos-Roland Owsnitzki
imago/Votos-Roland Owsnitzki

Neben der historischen Perspektive („Wie klang das Bauhaus?“) auf strenge Barock-Faszination und Zwölfton-Begeisterung einerseits und die Ausgelassenheit der Bauhausabende andererseits, wird dabei auch eine grundsätzlichere Fragestellung formuliert: Wie kann der Gedanke des Bauhauses heute von Jazzimprovisator*innen und anderen Klangkünstler*innen in bislang „unerhörte" Musik übersetzt werden? Ganz im Sinne von Gropius, der bereits 1923 von der Bauhausbühne forderte: „Klare Neufassung des verwickelten Gesamtproblems der Bühne! Suche nach neuen Möglichkeiten!“

Im Zentrum des Abends steht eine Gegenüberstellung zweier grundverschiedener Blickwinkel auf den klassischen Konzertflügel: Die improvisatorische Phantasie eines Jazzpianisten vs. die Mechanik der „Phonola“, einer Musikmaschine aus den zwanziger Jahren, die einen zweiten Flügel mittels von Hand gestanzter Lochkarten bedient. Intuition gegenüber Komposition, Organisches gegenüber Strukturellem.

Ausgehend von diesem Spannungsfeld zwischen Improvisation und Komposition erforschen die Musiker unterschiedlichste Klangräume und -szenerien und streifen dabei die Werkstoffe des Bauhaus – Holz, Glas, Metall, Ton, Stein und Gewebe – ebenso wie die wilde Tanzmusik der legendären Bauhauskapelle.

"Bau.Haus.Klang." wird am 16. Januar im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus - das Eröffnungsfestival in der Akademie der Künste uraufgeführt. Marion Brasch sprach mit dem Jazzpianisten Michael Wollny darüber.
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Michael Wollny am Flügel © imago/Votos-Roland Owsnitzki
imago/Votos-Roland Owsnitzki
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