Mi01.05.
15:00 - 19:00

Radioday

Künstliche Intelligenz

mit Sonja Koppitz

Am Tag der Arbeit rufen wir den Tag der künstlichen Intelligenz von 19 bis 21 Uhr aus. Denn immer häufiger übernehmen Roboter und intelligente Software Aufgaben, die früher nur Menschen machen konnten.

Sonja Koppitz © radioeins/Ralf Schuster

Ob selbstfahrende Autos, Übersetzungssoftware wie der Google Übersetzer oder Roboter als Altenpfleger – immer häufiger übernehmen Roboter und intelligente Software Aufgaben, die früher nur Menschen machen konnten. Am Tag der Arbeit rufen wir den Tag der künstlichen Intelligenz aus.

18:10

Radioday "Künstliche Intelligenz"

Wie KI unser Liebesleben verändert

Was im Film "Her" mit der Stimme eines Computerbetriebssystems fiktiv erzählt wird, könnte schon bald materielle Realität sein. Die amerikanische Firma Realbotix stellt menschenähnliche Roboter her, die den menschlichen Sexpartner ersetzen können sollen.

Ein Roboter hält ein Herz in der Hand © imago/Panthermedia
imago/Panthermedia

Studien haben gezeigt, dass Menschen tatsächlich emotional auf die Berührung solcher Maschinen reagieren, etwa erhöht sich die Frequenz des Herzschlages und sie erröten. 

Kann man sich in einen Roboter verlieben? Unter welchen Voraussetzungen ist eine emotionale Bindung an einen Roboter möglich? Und wer will mit einem Roboter schlafen?

Sonja Koppitz geht der Frage nach, wie KI unsere Liebesbeziehungen künftig beeinflussen könnte - mit dem Kognitionswissenschaftler Prof. Martin Fischer von der Universität Potsdam. Er leitete zum Verhältnis Mensch und Maschine ein Forschungsprojekt und besuchte sogar eine Fabrik für Beziehungsroboter in Los Angeles.

Ein Roboter hält ein Herz in der Hand © imago/Panthermedia
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17:40

Radioday "Künstliche Intelligenz"

KI erkennt aggressive Fahrgäste in der Bahn

Wer mit der Bahn unterwegs ist, trifft häufig auf sie: Gut gelaunte Fußballfans und betrunkene Halbstarke, die lautstark grölend den Mitfahrenden gehörig auf die Nerven gehen. So weit, so störend. Werden die Fahrgäste aber aggressiv oder sogar handgreiflich, wird es gefährlich.

Fahrgäste steigen am 30.03.2018 in einen Regionalzug der ODEG am Berliner Hauptbahnhof © imago/Rüdiger Wölk
imago/Rüdiger Wölk

Eine von Siemens entwickelte Künstliche Intelligenz soll die Gefahrenquellen erkennen und Alarm schlagen, bevor es zum Streit kommt. Die Software ist in 23 neuen Zügen der ODEG verbaut, die in drei Jahren auf mehreren Regionalbahnlinien in Berlin und Brandenburg unterwegs sein sollen.
 
Darüber spricht Sonja Koppitz mit Claus Bahlmann, Entwicklungschef für intelligente Software bei Siemens in Berlin-Adlershof.

Fahrgäste steigen am 30.03.2018 in einen Regionalzug der ODEG am Berliner Hauptbahnhof © imago/Rüdiger Wölk
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16:44

Radioday "Künstliche Intelligenz"

KI und Journalismus

Würden Sie jetzt lieber unsere Moderatoren oder eine automatische Ansage hören? Würden Sie lieber die Gewissheit haben, dass ein ausgebildeter Journalist die Nachrichten verfasst und recherchiert oder können das bald Maschinen übernehmen?

Presseausweis © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

Nachdem wir einen ganzen Tag über künstliche Intelligenz in allen möglichen Lebensbereichen gesprochen haben, wird es Zeit für eine Selbstreflexion: Wir wollten wissen: Wie wird KI die Medien verändern?".

Sonja Koppitz schaute mit Tobias Wangermann, dem Leiter des Teams Digitalisierung von der Konrad-Adenauer-Stiftung, in die Zukunft.

Presseausweis © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer
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16:35

Wischmeyers Schwarzbuch

Künstliche Intelligenz

Dietmar Wischmeyer
Frank Wilde

Alles, womit wir uns gerade arrangiert haben, alles, woran wir glauben, alles, was wir beginnen, gern zu haben - er schlägt es mit Vorliebe zu Klump: Dietmar Wischmeyer. Immer unterwegs zwischen ... [mehr]

Dietmar Wischmeyer
Frank Wilde
16:15

Radioday "Künstliche Intelligenz"

Haben wir ein Recht auf unsere eigene Stimme?

Das kanadische Unternehmen lyrebird macht es möglich: Durch das Einspeisen der eigenen Stimme kann man hier einen eigenen Stimmavatar generieren. Das heißt durch KI kann man hier alles, wirklich alles von der eigenen Stimme sagen lassen, ohne selber die Wörter jemals im Mund gehabt zu haben.

US-Präsident Donald Trump sitzt am 17.10.2018 am Schreibtisch im Oval Office in Washington © imago/Zuma Press
imago/Zuma Press

Derzeit arbeitet das Unternehmen vor allem daran, diese Technologie für ALS-Patienten nutzbar zu machen. Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Menschen mit dieser Krankheit verlieren irgendwann die Fähigkeit zu sprechen. Mit Lyrebirds Stimmavataren könnten ALS-Patienten weiterhin mit ihrer Umwelt in ihrer eigenen Stimme kommunizieren. Doch diese Technologie birgt auch Gefahren: Auf der Internetseite kann man sich Stimmnachbildungen von beispielsweise Donald Trump anhören, die zum Verwechseln echt klingen.
 
Das stellt die Frage auf: Haben wir überhaupt ein Recht an unserer eigenen Stimme? Das fragt Sonja Koppitz die Rechtsanwältin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff, Fachanwältin für Informationstechnologierecht in Berlin. [mehr]

US-Präsident Donald Trump sitzt am 17.10.2018 am Schreibtisch im Oval Office in Washington © imago/Zuma Press
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15:40

Radioday "Künstliche Intelligenz"

"Hi, Ai"

Wie können Roboter und Menschen zusammenleben? Dieser Frage nähert sich der Film "Hi, Ai" in einer besonders emotionalen Art und Weise. Es geht nämlich vor allem um Gefühle.

Filmstill "Hi, Ai" © Rise and Shine Cinema
Rise and Shine Cinema

Im Film gibt es zwei Haupterzählstränge: eine japanische Familie holt den Pflegeroboter Pepper zu sich, um ihre Großmutter auf Trab zu halten. In den USA schafft sich Chuck einen Beziehungsroboter an, mit dem er in einer Art Liebesbeziehung lebt.
 
Mehr über den Film verrät Stefan Kloos, der Produzent des Films. [mehr]

Filmstill "Hi, Ai" © Rise and Shine Cinema
Rise and Shine Cinema
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15:20

Radioday "Künstliche Intelligenz"

Wie weit ist das autonome Fahren?

Im April schickte der Wolfsburger Autobauer VW das erste Mal autonom fahrende Autos durch Hamburg. Was sich anhört als wäre die Zukunft eigentlich schon da, entpuppt sich als Testlauf und wenig spektakulär.

Ein fahrerloser Kleinbus ist am 26.03.2018 auf dem Gelaende der Charite in Berlin © imago/photothek
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Die Autos fuhren eine knappe Strecke von 3 Kilometern und immer dabei: ein speziell Geschulter Testfahrer. Wir wollten wissen: wann kommt sie denn nun, die Zukunft ohne Hände am Lenkrad?

Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Liqiu Meng im Gespräch mit Sonja Koppitz. Sie ist Professorin für Kartographie in München.

Ein fahrerloser Kleinbus ist am 26.03.2018 auf dem Gelaende der Charite in Berlin © imago/photothek
imago/photothek
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15:10
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Designer von Aldous Harding

Designer von Aldous Harding
4ad/Beggars Group

Im Gegensatz zu "Party", dem sehr reduzierten Vorgängeralbum, sind die Arrangements auf Aldous Hardungs dritten Album geradezu opulent, fast so als hätte die Neuseeländerin einen Vorhang gelüftet. Wieder hat der PJ Harvey Intimus John Parish die Produktion übernommen, aber die Songs klingen viel zugänglicher als früher. Es fällt leichter in die Stücke hineinzufinden.
 
Die Instrumentierung mit zartem Bass, Klarinette, Saxophon und Piano setzt ihren aussergewöhnlichen Gesang ins richtige Licht und konzentiert sich auf die Essenz der Songs. Der Albumtitel ist stimmig, denn man spürt wie Aldous Harding und John Parish die Stücke so lange designt haben, bis Alles an seinem Platz war. Vielleicht hat Aldous Harding mit "Designer" an Exklusivität verloren, aber das Album wirkt wie ein Befreiungsschlag. 
 
Ihr Konzert am 12. Mai ist bereits restlos ausverkauft, aber am 20. November spielt Aldous Harding noch einmal in Berlin. [mehr]

1. Mai

Selbst ist die Maschine – der Radioday zu künstlicher Intelligenz

Teaser Radioday 1. Mai Künstliche Intelligenz (KI) © radioeins
radioeins

Ob selbstfahrende Autos, Übersetzungssoftware wie der Google Übersetzer oder Roboter als Altenpfleger – immer häufiger übernehmen Roboter und intelligente Software Aufgaben, die früher nur ... [mehr]