radioeins Session

Unknown Mortal Orchestra

Der Name „Unknown Mortal Orchestra“ ist, streng genommen, eine Vorspiegelung falscher Tatsachen, besteht das Orchester doch im Wesentlichen aus einem Mann. Ruban Nielson, in Neuseeland geboren und inzwischen in den USA ansässig, mixt Jazz, R'n'B, Psych-Rock und einiges mehr zu einer Musik, die Genre-Grenzen sprengt. Im Rahmen der radioeins Session, die das „Orchestra“ (in diesem Fall Ruban und sein Bruder Kody) im Februar gespielt haben, sprach Ruban im Interview zum Beispiel über seine musikalischen Helden (Miles Davis, The Buzzcocks), über seine neue Heimatstadt Portland und natürlich über "Sex & Food", das soeben erschienene Album von Unknown Mortal Orchestra.

Unknown Mortal Orchestra
© Jagjaguwar

Am Freitag, den 6. April 2018, erschien das neue Album des Unknown Mortal Ochestras: "Sex & Food".

2015 verriet UMO-Mastermind Ruban Nielson dem deutschen Rolling Stone, dass er sowohl von Daft Punk, Led Zeppelin, James Brown, Hip-Hop als auch von „Thriller" beeinflusst sei. Ein Stil-Mix, der auch auf „Sex & Food“ zu hören ist.

Das Album betrachtet Fragen wie „Was konsumieren wir, wie beeinflusst es uns und warum fühlt sich alles manchmal so schlecht und komisch an?" durch ein vibrierendes Klangobjektiv, welches ein Spektrum offenbart, das sich von sich-überschlagendem-Drum-Machine-Funk über Doom- und Thrash-Rock bis hin zur pinkfarbenen Psychedelic-Disco erstreckt. 

"Sex & Food" wurde in einer Vielzahl von Orten von Seoul und Hanoi bis Reykjavik, Mexico City und Auckland aufgenommen, ganz zu schweigen von Nielsons Heimatbasis in Portland. Es ist dadurch auch ein musikalisches Reise-Tagebuch geworden, welches diverse Erfahrungen beim Durchqueren der Welt sammelt und widerspiegelt.

Grund genug für radioeins das Unknown Mortal Orchestra zu einer radioeins Session einzuladen! Zu hören in der Experience mit Helmut Heimann.