Album der Woche

Thanks For The Dance von Leonard Cohen

Thanks For The Dance von Leonard Cohen
Thanks For The Dance von Leonard Cohen | © Sony Music

Leonard Cohens Stimme aus dem Jenseits zu hören, ist eigenartig. Aber hier handelt es sich nicht um postume "Leichenfledderei", sondern dieses Album entstand auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers. Kurz vor seinem Tod sprach Leonard Cohen diese Verse ein, mehr gesprochen als gesungen, aber Cohen sah sich ja immer in erster Linie als Poet, denn als Sänger. Wie bei "You Want It Darker" sorgte sein Sohn Adam für die musikalische Umsetzung.

Und wieder gelingt es dem Musiker und Produzenten, seinem Vater einen echten Liebesdienst zu erweisen. Denn im Gegensatz zu vielen früheren Cohen Alben, gibt es hier keine Synthesizerflächen, sondern echte Instrumente zu hören. Langjährige Weggefährten von Cohen, wie der Multiinstrumentalist Javier Mas und Jennifer Warnes, hochkarätige Gäste wie Bryce Dessner, Beck, Damien Rice oder Leslie Feist sorgen dafür, das Leonard Cohens Poesie und Stimme den richtigen Rahmen bekommen. Ein würdiger Schlusspunkt unter eine beispiellose Karriere, denn ein weiteres postumes Album wird es nicht geben.

Tracklisting:

1.  Happens To The Heart    
2.  Moving On    
3.  The Night Of Santiago    
4.  Thanks For The Dance    
5.  It's Torn    
6.  The Goal    
7.  Puppets    
8.  The Hills    
9.  Listen To The Hummingbird    

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