Paul, der als Angestellter in einem Ministerium Karriere gemacht hat, führt eine unglückliche, zur Routine erstarrte Ehe. Die Verkäuferin Paula, die in seiner Nachbarschaft wohnt, lebt mit ihren Kindern allein. Als sich die beiden in einer Diskothek kennen lernen, verlieben sie sich leidenschaftlich ineinander - und haben daraufhin mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Nachdem die beiden Hauptdarsteller in den Westen gegangen waren, wurde der Film im DDR-Fernsehen nicht mehr gezeigt. Es war üblich, prominente „Republikflüchtlinge“ auf diese Weise aus dem öffentlichen Bewusstsein zu verbannen. Gelegentlich war der Film aber noch in Provinzkinos zu sehen. 1993, zum 20. Jahrestag, wurde „Die Legende von Paul und Paula“ in Anwesenheit der Hauptdarsteller und der Puhdys noch einmal „uraufgeführt“ und kam anschließend erneut in die Kinos. In Ostdeutschland lief der Film sehr erfolgreich und wurde zum Kultfilm. „Paul und Paula“ war auch der Startschuss zur ersten Ostalgie-Welle in den neunziger Jahren.
Erreichbarkeit: S-Bhf Landsberger Allee, dann weiter mit Tram M5, M6, M8 U-Bhf Strausberger Platz, 10 Minuten Fußweg Tram-Linien M5, M6, M8 z.B. vom Alexanderplatz Haltestelle: "Platz der Vereinten Nationen" Tram-Linien M10, aus Prenzlauer Berg und von Warschauer Straße Haltestelle: "Landsberger Allee /Petersburger Str."