Cinéma privé – Der ganz private Lieblingsfilm von ...

Milan Peschel: "Sein oder Nichtsein"

im Filmmuseum Potsdam

Milan Peschel
Milan Peschel | © dpa/Horst Galuschka

Wollten Sie schon immer mal mit einem Promi seinen ganz privaten Lieblingsfilm schauen? Und im intimen Ambiente mit ihm darüber plaudern? Dann kommen Sie doch am 2. November ins Filmmuseum Potsdam. In der nächsten Folge der Reihe „Cinéma privé" präsentiert der Schauspieler Milan Peschel den Kultklassiker „Sein oder Nichtsein“ von Ernst Lubitsch.

Warschau 1939, Polen ist von Deutschland besetzt. Eine Theatergruppe probt ein Anti-Nazi-Stück mit dem Darsteller Bronski als Adolf Hitler. Noch vor der Uraufführung wird das Stück vom Spielplan genommen. Der Grund: Es sei „zu heikel“. Die Schauspieler behalten ihre Uniformen und schließen sich dem Widerstand an. Als ein Kollaborateur dabei ist, die Widerstandskämpfer an die Gestapo zu verraten, verkleiden sich die polnischen Schauspieler selbst als Gestapo-Offiziere und wagen sich in die Höhle des Löwen...

Lubitsch turbulente und einfallsreiche Satire auf nationalsozialistische Machthaber gilt als eine der witzigsten Verwechslungskomödien in der Kinogeschichte. Auch nach mehr als siebzig Jahren wirkt der Film aus dem Jahr 1942 kein bisschen angestaubt. Der Wortwitz ist böse und pointiert und gibt die Nationalsozialisten der Lächerlichkeit preis, ohne sie zu verharmlosen. Über die Slapstick-Szenen ließe sich herzhaft lachen, bliebe einem selbiges nicht immer wieder im Hals stecken.

Sein oder Nichtsein
radioeins Kino | © DFH

Milan Peschel überzeugt in allen Genres, von Sozialdrama bis Komödie. Als Regisseur und Schauspieler hat er in den 2000er Jahren alle Register gezogen - sowohl mit Rollen und Inszenierungen an der Berliner Volksbühne als auch mit und in Kinofilmen wie Netto, Halt auf freier Strecke, Schlussmacher, Rubbel die Katz, Huck Finn oder Rico und die Tieferschatten.  

Vor der Vorführung spricht Milan Peschel mit radioeins Filmkritiker Knut Elstermann darüber, was ihn gerade so umtreibt und woran er aktuell arbeitet.

Karten und Infos:
Tel. 0331 - 27 181 12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

Eintrittspreis: VVK & AK: 6 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsort:
Filmmuseum Potsdam
Marstall am Lustgarten
14467 Potsdam
Erreichbarkeit:

Bahn: Potsdam-Hauptbahnhof
Tram: Alter Markt,
PKW: A 10 Abfahrt Potsdam-Babelsberg, B 2 Richtung Potsdam, Busparkplätze vor dem Haus
Standort: Breite Straße Ecke Friedrich-Ebert-Straße

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