Nach einer ausgedehnten Phase musikalischer Kollaborationen und Teamwork-Experimente (Queens Of The Stone Age, Gutter Twins, Isobel Campbell, u.a.) hat der rastlose Grunge-Rock-Veteran Mark Lanegan wieder Gefallen am Alleingang gefunden und erstmals seit acht Jahren ein Solo-Album aufgenommen. "Blues Funeral" ist eine überraschend verspielte Platte, die weit weniger Düster-ness ausstrahlt, als ihr Titel verspricht. Zwischen Kitsch, Kult und Kunst sitz irgendwo der Teufel und zwinkert mit dem linken Auge.