Ausstellung

Tapetenwechel 2.0: Rock Hudson und die AIDS-Krise

Bis 27. März 2017 im Schwulen Museum Berlin

Ich brauch’ Tapetenwechsel sprach die Birke“, sang Hildegard Knef und schrieb fortan ihre eigenen Liedtexte. Auch im Alltag spricht man* von Tapetenwechsel, wenn die Situation grundlegend verändert werden soll. Tapetenwechsel ist mehr als Tünche, es ist eine einschneidende Veränderung, die aber doch nur einen neuen Hintergrund für das vorhandene Inventar abgibt. Eine Interpretationshilfe, eine andere Ansicht, nicht nur im Alltag sondern auch in Fragen der Selbstfindungen, der Theorien und Ideologien.

Rock Hudson, Hollywood 1954 © Sammlung Björn Klimek, Köln
Rock Hudson, Hollywood 1954 © Sammlung Björn Klimek, Köln | © Sammlung Björn Klimek, Köln

Tapetenwechsel als Serie will beweglich bleiben, plant für das nächste Jahr immer wieder kleinere Präsentationen innerhalb einer sich ständig wandelnden Ausstellung. Einschübe, die nicht unbedingt aus unseren Sammlungsbeständen bestückt werden, gelten Themen, die im Laufe der Jahre als unerledigte Projekte aufgelaufen sind.

Als erstes zeigt das Schwule Museum Rock Hudson und die AIDS-Krise - eine Kooperation mit dem Kölner Sammler Björn Klimek, der alles, was Sie schon immer über den letzten Superstar des Studiosystems Hollywoods wissen wollten, zusammengetragen hat.

Über die Ausstellung "Tapetenwechel 2.0: Rock Hudson und die AIDS-Krise" spricht Marion Brasch mit dem Kurator Wolfgang Theis.

Sammlung Björn Klimek, Köln
Download (mp3, 12 MB)


Quelle: Schwules Museum