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Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes: Erzählungen

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Einer Frau wachsen kurze Stummelflügel. Seltsame Pestbeulen breiten sich über Visitenkarten und Geldbörsen aus. Ein Mann schiebt eine tote Frau unter seinen Teppich. Es geschehen eigenartige Dinge in den Erzählungen von Clemens J. Setz, dunkle, beunruhigende Dinge, und man kann sicher sein: hinter der nächsten Ecke wird es noch einen Dreh schräger. Viele sind sehr begeistert von diesen Geschichten, der 29jährige Autor aus Österreich hat jüngst den Preis der Leipziger Buchmesse bekommen für seinen Band „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“. Darin gibt es auch einige platte oder allzu ausgestellt kunstfertige Erzählungen, bei den meisten aber kann man sich sehr erfreuen an ihrem schillernden, surrealen, amoralischen Glanz.  (Frank Meyer)