Mi 11.10. 16:40

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Die Debatte um den öffentlich-rechtlichen "Staatsfunk"

In seiner aktuellen Titelgeschichte beschreibt das Magazin "DER SPIEGEL" den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als "unheimliche Macht" und kritisiert das System von ARD, ZDF und Deutschlandradio unter anderem als aufgebläht, zu sehr an den Bürgern vorbei.

Der ARD, ZDF und Deutschlandradio Beitragsservice in Köln-Bocklemünd © imago/Future Image
Der ARD, ZDF und Deutschlandradio Beitragsservice in Köln-Bocklemünd | © imago/Future Image

Das konnten die Öffentlich-Rechtlichen nicht auf sich sitzen lassen: Unter dem Titel "Zerrspiegel" hat sich dann auch die ARD-Führung zu dem Spiegel-Artikel geäußert und gesagt, dass das alles gar nicht stimmt.

In den letzten Wochen haben viele Medien düstere Szenarien von einer Zukunft dargestellt, in der die öffentlich-rechtlichen Medien alle anderen verdrängt haben und es bald nur noch "Staatspresse im Netz" geben könnte, so wie in Nordkorea.

Warum sind denn alle so aufgeregt? Der Kommentar von Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Gründer von Übermedien.de

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