Die Weltverbesserungsidee der Woche
am Mittwoch, 01.02.2012, 16:40 Uhr
SurVivArt
Ein Kunstprojekt untersucht, was ein gutes Leben ist
Im August 2011 beschäftigte sich das Festival Überlebenskunst im Haus der Kulturen der Welt mit neuen künstlerischen Ansätzen für ein nachhaltiges gutes Leben. Ein Teil der Ausstellung war das Projekt „SurVivArt“. Dabei geht es um Kunst aus Äthiopien, Kambodscha, Myanmar, Nigeria und Thailand.
Die Exponate werden ab Sonntag in den Galerien Mikael Andersen und Meinblau im Pfefferberg gezeigt. Dabei geht es immer um die Grundfrage: Wie sieht ein gutes Leben aus? Hierzulande denkt man da schnell an noch mehr Konsum oder Luxus, es kann aber auch darum gehen, ein Leben unter Aspekten wie Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit zu führen. Die künstlerischen Ansätze beschäftigen sich mit diesen Aspekten.
In Äthiopien hat der Künstler Kebreab Demeke aus alten Plastikkanistern, die die Umwelt vermüllen, eine riesige Skulptur gebaut. In den unteren Kanistern wachsen Pflanzen. Die thailändische Künstlerin Nino Sarabutra hat einen Onlinefragebogen entwickelt. Unter der Überschrift „Bist du glücklich?“ soll man angeben, wieviel Geld man für welche Güter ausgibt, und wie glücklich man auf einer Skala von 1- 10 ist. Menschen aus der ganzen Welt und aus allen Bevölkerungsschichten haben den Fragebogen schon ausgefüllt. Über die Homepage kann man sich an dieser Umfrage noch beteiligen.
Ausstellung „SurVivArt“
Galerien Mikael Andersen und Meinblau, Pfefferberg
Christianenstraße 18/19
10119 Berlin.
6.- 24. Februar 2012
Eröffnung am 5. Februar um 18 Uhr
weitere Informationen finden sie unter:
surVivArt.org »
Gespräch mit Dorothee Hackenberg