Interview

Dope est Dope

Zu Gast im radioeins Studio

Wenn man im Frühjahr 2014 Sinan oder Nicolai gefragt hätte, ob sie sich eine gemeinsame Platte vorstellen könnten, hätten beide wahrscheinlich ein wenig verlegen in den Himmel geschaut...

Christiane Falk zusammen mit Sinan und Nicolai alias Dope est Dope © radioeins/Chris Melzer
Christiane Falk zusammen mit Sinan und Nicolai alias Dope est Dope | © radioeins/Chris Melzer

Doch schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen, arrangiert von einem gemeinsamen Freund, stimmte die Produzentenchemie und der erste Beat kam wie von alleine. Mehr ließ auch nicht lange auf sich warten. Seitdem wissen die beiden Musiker was sie gemeinsam vorhaben. Ihr Bandname bringt es auf den Punkt: Dope est Dope.

Im Studio begannen sie sich ihre etlichen Einflüsse einander vorzustellen und zu fusionieren, sodass sie ihren neuen Sound mit der Zeit auf sehr organischem Wege finden konnten.

Nicolai, auch bekannt als “Mr Schnick” oder “Lai Raw”, ist über ein Toningenieur- Studium in London zur Musikproduktion gekommen nachdem er als Rock-Gitarrist und DJ in der Schulzeit seine musikalischen Tendenzen erforscht hatte. Sinan alias Sixcube dagegen startete in jungen Jahren mit einer klassischen Klavierausbildung und fand seine Liebe in der Komposition. Im Laufe der Zeit stieg sein Interesse für Beats und Filmmusik, was ihn dann für ein Musikproduktions-Studium nach Berlin zog.

Die zweite EP entstand aus dem Wunsch ein zusammenhängendes Projekt zu kreieren, was Dope est Dope an die Ostsee verschlug, wo sie abseits vom Großstadtstress sich einzig und allein der Musik widmen konnten.

“NOW” nimmt die ihre Hörer mit auf eine Reise durch den aktuellen Sound-Kosmos der beiden Jungs, welcher sich durch wummernde 808 Bässe, starke Hooks und ausgefeilten Arrangements auszeichnet.

Christiane Falk begrüßte Sinan und Nicolai alias Dope est Dope im radioeins-Studio.

radioeins/Chris Melzer
Download (mp3, 9 MB)


Durch ihre weit gestreuten Freundschaften vom Oldschool-Hiphop bis hin zur Popszene entstanden Kooperationen, die mittlerweile ein breitgefächertes Publikum begeistern. Ob präzise genau im Studio oder unbändig wild auf der Bühne mit Live- Instrumentierung und Laptop, die Mischung aus eingängigen Melodien und ausgefallenen Rhythmen macht den Sound unverwechselbar.

So sehen sich Dope est Dope als eine Musikbewegung und beweisen, dass es in der Musik mehr gibt als nur Schubladendenken.

In dem Sinne wird die neue EP von der futuristisch poppigen Single 'Burning Bridges' eingeleitet. Die warmen, verwobenen Flächen umgeben den losen Rhythmus und bilden die ideale Atmosphäre für den Gesang.