Alle Albumtipps

HappySad

HappySad

HappySad sucht und porträtiert die musikalischen Individualisten. HappySad zeigt Menschen, nicht Image-Produkte. HappySad findet die Musik der großen Gefühle und der poetischen Momentaufnahmen. HappySad - eine Bastion des echten Gefühls in einer kalten Welt.
Get HappySad-isfied. [mehr]

09.01.2017

HappySad

John Paul White "Beulah"

Beulah von John Paul White © Single Lock Records (Alive)
Single Lock Records (Alive)

Dass er ungeschönt die Abgründe von Beziehungen wiedergibt, das war schon bei The Civil Wars Grundtenor, dessen männliche Hälfte er war. Nun haut er die nächsten Kapitel raus, ähnlich schonungslos und mit Unterstützung u.a. der Secret Sisters. Gewagte Beichten legt er seinen Charakteren in den Mund, von nie erwiderter Liebe und ekligen Erpressungen, hier als Eiswasser Ballade, dort als brennend moderner Blues, das selbstmitleidige The Martyr ist radiotauglich. Zwischen Band und Solo-Setting wechseln die starken, Maßstab setzenden Songs eines insgesamt etwas inkonsistenten Albums. ... [mehr]

09.01.2017

HappySad

Michael Kiwanuka "Love & Hate"

Love & Hate von Michael Kiwanuka

Immer sachte und keine falsche Identität – das ist das Motto des 29-Jährigen, und er ließ sich Zeit mit dem heiß erwarteten zweiten Album. Nachdem er 2012 mit dem Debüt Home Again den Folksoul auf den Spuren von Bill Withers und Terry Callier definierte,  dringt er 2016 tief in die ausladende, selbstgewisse Epik des Siebziger Jahre Psychedelic Soul ein, beginnt Love & Hate mutig mit dem zehn-Minüter Cold Little Heart, lässt erst nach fünf Minuten seine ruhige Stimme erklingen, nachdem sich Gitarren, Streicher und Chöre in schönster Pink Floyd Manier austoben durften, mit jedem ... [mehr]

09.01.2017

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Dylan LeBlanc "Cautionary Tale"

Cautionary Tale von Dylan LeBlanc
Dylan LeBlanc

Kaum zu glauben, daß er einst als Sohn von Sessionmusiker Lenny LeBlanc in Muscle Shoals zu Füßen von Etta James und Roy Orbison spielte, denn seine eigene Musik ist an Verträumtheit kaum zu übertreffen.  Mehr als bei den Vorgängeralben drängt sich hier die Idee von Cosmic Americana auf, denn Wolken gleich tragen die Gitarren ins Land der Träume. Harmoniereich, ernsthaft und introspektiv, sind die Songs mit üppigen Streichern gleichwohl dezent ausgebaut, Beyond The Veil erinnert an Neil Youngs At The Beach Phase. Allerbeste Sonntagmorgensmusik für Feingeister. Christine Heise   [mehr]

09.01.2017

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The Avett Brothers "True Sadness"

True Sadness von The Avett Brothers
Warner

Wie kommt man nach Erfolg und Studiotricks zurück auf Los - das ist das heimliche Thema hier. Sie wählen den Spagat. Von üppigem Einsatz elektronischer Mittel sowie ganzer Streichorchester, die in You Are Mine und May It Last wahre Bee Gees Dimensionen erreichen, bis zu purem Bluegrass, der sich im Divorce Separation Blues bis zum Jondeln wagt, in I Wish I Was bei aller Zurückhaltung doch der wuchtigen Emotion Raum gibt. Stilistisch breit aufgestellt, erneut produziert mit Rick Rubin und mit stets wohl reflektierten Lebensthemen, keiner müht sich wie sie so erfolgreich um Erneuerung. ... [mehr]

09.01.2017

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Michael Nau "Mowing"

Mowing von Michael Nau
Full Time Hobby

Songs als Vehikel der Selbstreflektion zu schreiben verstand der Page France / Cotton Jones-Mann erst beim Solodebüt. Ohne Anstrengung und mit Harry Nillson-hafter Freundlichkeit verzaubern seine Folksongs geerdet und sonnig, tagträumend mit tropischen Lap Steel Tupfern und doch großen Themen. Er musste lernen Freiheit und Verantwortung zu vereinen, und mit Love Survive hat er eine kleine Hymne geschaffen. Christine Heise [mehr]