Alle Albumtipps

HappySad

HappySad

HappySad sucht und porträtiert die musikalischen Individualisten. HappySad zeigt Menschen, nicht Image-Produkte. HappySad findet die Musik der großen Gefühle und der poetischen Momentaufnahmen. HappySad - eine Bastion des echten Gefühls in einer kalten Welt.
Get HappySad-isfied. [mehr]

09.01.2017

HappySad

Dylan LeBlanc "Cautionary Tale"

Cautionary Tale von Dylan LeBlanc
Dylan LeBlanc

Kaum zu glauben, daß er einst als Sohn von Sessionmusiker Lenny LeBlanc in Muscle Shoals zu Füßen von Etta James und Roy Orbison spielte, denn seine eigene Musik ist an Verträumtheit kaum zu übertreffen.  Mehr als bei den Vorgängeralben drängt sich hier die Idee von Cosmic Americana auf, denn Wolken gleich tragen die Gitarren ins Land der Träume. Harmoniereich, ernsthaft und introspektiv, sind die Songs mit üppigen Streichern gleichwohl dezent ausgebaut, Beyond The Veil erinnert an Neil Youngs At The Beach Phase. Allerbeste Sonntagmorgensmusik für Feingeister. Christine Heise   [mehr]

09.01.2017

HappySad

Margo Price "Midwest Farmer's Daughter"

Midwest Farmer's Daughter von Margo Price

Harte Geschichten mit schönen Melodien und ergreifender Stimme: das ist der Real Deal. Aufgenommen in den Sun Studios, eingekauft von Jack White, wird dies Debüt in einem Atemzug mit Loretta Lynn gefeiert. Der traditionelle Ansatz ist fein gespickt mit Soulzutaten, Orgel, Backingvocals, und HipHop Drums neben Pedalsteel und Honky Tonk Piano, Tragik Seit an Seit mit Witz. Traumhaft die Stilsicherheit und Authorität. Christine Heise   [mehr]

09.01.2017

HappySad

The Avett Brothers "True Sadness"

True Sadness von The Avett Brothers
Warner

Wie kommt man nach Erfolg und Studiotricks zurück auf Los - das ist das heimliche Thema hier. Sie wählen den Spagat. Von üppigem Einsatz elektronischer Mittel sowie ganzer Streichorchester, die in You Are Mine und May It Last wahre Bee Gees Dimensionen erreichen, bis zu purem Bluegrass, der sich im Divorce Separation Blues bis zum Jondeln wagt, in I Wish I Was bei aller Zurückhaltung doch der wuchtigen Emotion Raum gibt. Stilistisch breit aufgestellt, erneut produziert mit Rick Rubin und mit stets wohl reflektierten Lebensthemen, keiner müht sich wie sie so erfolgreich um Erneuerung. ... [mehr]

09.01.2017

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Jim James "Eternally Even"

Eternally Even von Jim James

Nicht immer ist der Nebel seiner Musik so durchdringbar wie hier. Angetrieben von politischen Verwerfungen erhebt James deutlicher denn je die Stimme im Auftrag von Gleichheit und Gerechtigkeit ohne musikalisch Kompromisse zu machen. Im Gegenteil: Same Old Lie ist so soulig wie psychedelisch, dringend in der Message, cool im Sound. Der komplexe Soul der Siebziger von Mayfield, Gaye & Co. stand hier ebenso Pate wie der getragene PsychPop von Tame Impala oder The Verve, Streicher und Bläser unterfüttern die Abenteuerlust des Albums. Christine Heise   [mehr]

09.01.2017

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Michael Kiwanuka "Love & Hate"

Love & Hate von Michael Kiwanuka

Immer sachte und keine falsche Identität – das ist das Motto des 29-Jährigen, und er ließ sich Zeit mit dem heiß erwarteten zweiten Album. Nachdem er 2012 mit dem Debüt Home Again den Folksoul auf den Spuren von Bill Withers und Terry Callier definierte,  dringt er 2016 tief in die ausladende, selbstgewisse Epik des Siebziger Jahre Psychedelic Soul ein, beginnt Love & Hate mutig mit dem zehn-Minüter Cold Little Heart, lässt erst nach fünf Minuten seine ruhige Stimme erklingen, nachdem sich Gitarren, Streicher und Chöre in schönster Pink Floyd Manier austoben durften, mit jedem ... [mehr]