Wahlkreis 63

Politik an der Grenze

radioeins diskutiert mit Brandenburger Bundestagskandidaten

Das Schild "Wahlraum" steht bereit © dpa
Das Schild "Wahlraum" steht bereit © dpa | © dpa

Am 24. September wird der neue Bundestag gewählt. Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf. Obwohl der Schulz-Effekt verpufft und Merkels Schwächephase in der Wählergunst überwunden scheinen, bleibt es spannend. Diese Bundestagswahl ist insofern eine besondere, als es zum ersten Mal zu einer Auseinandersetzung mit einer rechtspopulistischen Partei, der AfD, kommt. Neben der Frage, ob die AfD erstmals ins Parlament einziehen wird, wird die Wahl unter anderem Aufschluss darüber geben, ob die Groko-müden Sozialdemokraten in die Opposition geschickt werden, ob die Liberalen ein politisches Comeback schaffen, ob die Grünen um den Einzug ins Parlament zittern müssen und ob die Linke trotz AfD wieder genügend Protestwähler hinter sich versammeln kann.

In Frankfurt/Oder und im anschließenden Landkreis Oder-Spree, die gemeinsam den Wahlkreis 63 bilden, zeigen sich viele Aufgaben und Probleme, vor denen Deutschland und seine Politiker aktuell stehen.

Die Sondersendung vom 20. Juli, 19 bis 21 Uhr, aus dem Kleist-Forum in Frankfurt/Oder zum Nachhören:

radioeins-Moderator Marco Seiffert diskutiert mit aussichtsreichen Bundestagskandidaten aus Brandenburg, welche Lösungsvorschläge die Parteien für ausgewählte Themenbereiche anbieten. Seine Gäste sind Annalena Baerbock, Spitzenkandidatin Bündnis90/Die Grünen in Brandenburg, Alexander Gauland, Spitzenkandidat AfD in Brandenburg, Martin Patzelt, CDU-Direktkandidat, Kirsten Tackmann, Spitzenkandidatin Die Linke in Brandenburg, Linda Teuteberg, Bundestagskandidat FDP in Brandenburg und Stefan Zierke, Bundestagskandidat SPD in Brandenburg.