| s |
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| Sabien |
Dt. Neuerung von Sabin. Vorname Sabine steckt drin. Stammt aus dem Stamm der Sabinerinnen. |
11 x in Dtl. |
| Sack |
Sack oft als Straßenname = Sackgasse; jemand, der dort wohnte |
3000 x vor allem im Rheinland |
| Saegebarth |
germ. Vorname: Siegbert oder Siegbrecht / Sieg=Kampf + bright=hell, glänzend (im Sieg berühmt) |
110x bes. Raum Bernau |
| Sagafe |
Von "Sagawe" oder "Sagawy". Gehört zu dem polnischen Wort (mundartlich) "saga" - "naugos" und das bedeutet "schräg", "schief" und bezeichnet jemanden, der von unten schräg hoch schaut. |
17 x in Dtl. |
| Sahre |
vermutlich ein Flurname, zu poln./slaw. "Glut/Brandrodung" |
106 x insb. in Sachsen |
| Saket |
evtl. persischer Ursprung; wahrscheinlich aber polnisches/tschechisches Dialektwort "Sáket" = Jacke, |
11x |
| Sakreida |
37x in Dt./5x Polen/175 Polen mit "ay": einer, der hinter der Grenze gewohnt hat |
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| Sakrzewski |
von Zakrzewski, "S" ist eine Eindeutschung. Ortsname bedeutet "Hinter dem Busch" |
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| Salesch |
Aus dem Polniscghen eingedeutscht: Zalesch (za lesch, was soviel bedeutet wie: hinter dem Wald). Vorfahre war sozusagen ein Hinterwäldler. |
21x in D |
| Salomon |
hebräisch: "Der Friedfertige", dieser Name wurde aber nicht nur von jüdischen Familien getragen. |
2376 x |
| Sambill |
Aus Polen stammend. Poln. Im Poln. Bedeutet "sam" -Zahn. Eventuell auffälliges Gebiß? |
54 in D. |
| Samol |
häufig in Polen, auch in Abwandlungen, evt. Vom polnischen Samuel = von Gott erhört. |
158x |
| Samulowski |
kommt von Samuel, Name über 3000 Jahre alt; 17x im polnischen, 16x allein in Allenstein, 1x in Suwauki; in Amerika gerne Sam aufgrund der puritanischen Tradition alttestamentliche Namen; |
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| Sanderbeck |
ein kleiner sandiger Bach, kommt aus Norddeutschland, kein Ortsname |
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| Sandfuchs |
Verhochdeutschung von ndt. Sandvoss: Streitfall unter Namensforschern, es gibt mehrere verschiedene Deutungen. Prof. Udolph favorisiert: Einer der im Sand wohnte war ein Sandvoss, im Gegensatz zum z.B. Waldvoss, der im Wald wohnte. |
53x |
| Saritz |
Grundlage ist Ortsname Säritz (nahe Calau) |
14.12. |
| Sartorius |
latein. Übersetzung des dt. Namens "Schneider", galt als vornehm, den Namen in diese Richtung zu verändern |
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| Sasse |
Sachse |
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| Saupe |
sächsischer Name, mhdt.: slawischer Edelmann, Fürst, Verwalter eines Gutes von Supa, aus "u" wurde "au" bedeutet: Gau, wahrscheinlich Entsprechung zum dt. Schulze |
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| Sausel |
baltischer Ursprung: sausalis; sausis/sausas=trocken, dürr, kalt, frostig... Auch: "einer, der mit leeren Händen kommt und nicht freigiebig ist", "einer, der keine Schmiergelder zahlt"! |
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| Sausse |
Hugenottischer Name mit zwei möglichen Deutungen: altfranzösisches Wort für Weide, oder: Sauce (Salzsauce) |
9 x in Dtl. |
| Sawade |
a.d.polnischen Familienname: Zawada 11686 x in Polen , 1410 z.1.x erwähnt, poln.Verb: zwadiacki: rauflustig, händelsüchtig, zänkisch, auch draufgängerisch |
mehrere 1000 |
| Schaardt |
125 Mal in Deutschland. Norddeutsche Name. Bedeutet Riss oder Rostpfanne bzw. Koch |
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| Schabram |
Ostpreußen. Berufsübername: Schaber. Berufe: Bartscherer, Messingschaber, Kupferstecher, Tuchschaber. |
152x |
| Schabrau |
vorne deutsch, hinten polnisch: von "schaben", entweder Friseur oder Abdecker |
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| Schächtele |
Wahrscheinlich aus dem badischen, der Schachtelmacher, der Schachtelhändler. |
153 x |
| Schachtschneider |
ndt./niederl.: "Schacht" ist eine lautmalerische Veränderung von "Schaft", einer der Schäfte für~ bzw. Waffen herstellt |
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| Schaden |
aus Österreich: schädlich, feindlich, böse - evtl. auch: Schatten |
209x |
| Schaffrik |
deutsch-slawische Mischform; slawisch, sorbisch, schlesisch gemischt mit Schaffer (Deutsch) = Anordner, Aufseher, Verwalter |
32x |
| Schäpe |
mndt.: Schepe, bedeutet Schöffe |
296x |
| Schaphoff |
ndt.: Schap=Schaf / Hoff=Hof, kam von einem Schafshof, vielleicht ein Schäfer |
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| Scharath |
2 Möglichkeiten: 1. Alter dt. Personenname: Skarhard = harte schneidende Waffe; 2.slaw./poln. für "grau", früh ergraute Haare |
2x, aber 476x in Polen |
| Scharbert |
aus Mähren in Tschechien - altgermanischer Vorname - von Scarabert; Scara = schneiden und -bert = berühmt; Vorfahre war wegen seiner Waffe berühmt |
186 x |
| Scharlach |
Konzentration Thüringen und Nord-Baden.Umgedeuteter Name von Scharlatt, Verkäufer oder Hersteller eines hochroten Wollstoffes |
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| Scharnhorst |
Ort Scharnhorst bei Hannover, erstmals erwähnt 1254, scharn= engl.+mittelniederdeutsch: Sumpf,Morast, Dreck, horst: norddt.:kleine Erhebung über feuchtem Gebiet, bedeutet soviel wie: trockene Stelle in einem Sumpf |
250 x in D. |
| Schätzchen |
Ein allerseits wohlgelittener Mensch, äußerst liebenswürdig, erster Beleg 1157 (Schatz = Vieh) |
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| Schauf |
dialektal aus dem Rheinland bedeutet "Schauf" "Stroh", Vorfahre hat Strohdächer gedeckt oder war strohdürr |
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| Schazmann-Kossick |
Schaz: alt- u. mittelhochdteutsch für Geld; Schäter, Steuerneintreiber. Kossick: sorbisch für "Amsel" |
Schazmann 14x |
| Schebeko |
litt.: Form von Sebastian, bedeutet: Der Ehrwürdige |
6x |
| Schebsdat |
Ostpreuß. von Zebedeus, Sohn des… = das Geschenk Gottes |
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| Schee genannt Halfmann |
"Schee" ist ein Ortsnamen (von Scheid) und bedeutet Bergrücken. Vorfahre wohnte an einem Bergrücken. "Halfmann" = "Halbmann" und bedeutet, das Vorfahre ein Pächter war, der die Hälfte seines Ertrages abgeben mußte. |
21 x in D. |
| Scheer |
süddt.: Maulwurfsfänger oder einfach nur Barbier, Friseur |
|
| Scheil |
ndt.: scheel = schielend |
780x |
| Schellhase |
Schellig - bedeutet zornig oder ängstlich aufspringend und Hase - steht für flinkes Tier. |
616 x in D. |
| Schellin |
Eingedeutschter Ortsname: Skalin; von Skalla = Schlucht, Höhle, Steinbruch... (Vertiefung in der Landschaft) |
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| Schematus |
Latinisierung des Namens mit Endung -us: schemat (litauisch): Schemata / Schamata und bedeutet ein leichtgläubiger, kleinlicher Mensch, unnützer Schwätzer. |
2x in Dt. |
| Schenker |
Abgel. vom Schankwirt, Mundschenk |
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| Scherhag |
von Scherhacken = Werkzeug der Tuchscherer |
|
| Schermer |
Schirmer wird im Dialekt umgewandelt in Schermer, bedeutet: mit dem Schild Hiebe auffangen, fechten. Bei Schaufechtern. |
766x |
| Schieche |
Mittelhochdeutsch: Schühchen, lustige, kleine Füße oder Schuhmacher |
132x |
| Schiege |
aus Schlesien: schief, verkehrt; "der mit den Füßen vorne einwärts/auswärts geht" |
45x |
| Schierhorn |
Ortsname; Horn: Vorsprung, nach vorne ragen / Schier: sauber, rein, glatt, eben (erhöhte Stelle, die in einen Sumpf ragt und nicht bewachsen ist) |
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| Schild |
häufig im Westen u.Süden für 3-eckiges Flurstück, häufig auch als Hausname, am wahrscheinlichsten vom Schildmacher |
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| Schildbach |
Ortsname: Schilbach im Vogtland schrieb sich 1493 "Schildbach" |
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| Schily |
niederdt.:scheel-Schielen, der Schielende oder von Schilling |
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| Schimkat |
Litauischer Familienname, vom hebräischen "Simon" abgeleitet. Schimkat = zur Sippe des Simeon gehörig und bedeutet:der von Gott erhörte. |
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| Schimmelpfennig |
Vorfahre: Geizkragen, der Geld so lange, liegen läßt, bis es schimmelt |
24 x in D. |
| Schimroßik |
poln. Form "szymroszczyk", dt. Form "Simrok" bedeutet "Siebenrock", die dt. Form wurde auf poln. verkleinert mit -zyk, gesprochen -ik, wahrscheinlich der Name für einen Schneider, jemanden, der Röcke verliehen hat |
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| Schimschar |
Schimscha - "r" wurde wohl später hinzugefügt. Name ist eine Ableitung von Simson, was eine Weiterentwicklung von Simon ist. Stammt aus dem Hebräischen und bedeutet "der Erhörte". |
25x in Dt. |
| Schippan |
geht zurück auf 1. Märtyrer der Christenheit, den Heiligen Stefanus (griech. = Kranz, Krone) / slawische Form: stepan u.a. / deutsche Vereinfachung: schippan |
87 x in Dt. |
| Schippke |
Sorbischer Name. 3 Möglichkeiten
A: schippka - Pfeilmacher, aber auch "schnell wie ein Pfeil".
B: Hagebutte.
C: Personenname: Stephan - Stephanus. |
75 x in D. |
| Schiratis |
ungelöst |
7x |
| Schirmack |
Polonisierung eines dt. Namen: niederdt. und bedeutet Geschirrmacher (für Pferde) aufgezeichnet. |
|
| Schivelbusch |
Ortsname im Bayrischern Land Schivelbuch, von der Bodennutzungsart "schiffeln", eine landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsart, das Abhobeln der Bodendecke |
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| Schlafen |
Name a.d. Rheinland, von einem Flurnamen abgeleitet: "Schleife", "(Holz) schleppen/schleifen" |
21x |
| Schlappa |
? |
|
| Schlappa |
abgel. vom Wort für Hut (Schlappe); obersorbisch für Fetzen, Lumpen, liederliches Frauenzimmer; im posener Deutsch = große Schnauze |
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| Schlichthörl |
schlicht bedeutet "glatt" / hörl bedeutet "Haar" (glattes Haar) |
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| Schlicke |
Sippe ist aus Sachsen (Lit.: Schwarz: Sudetendeutsche Familiennamen); ursprgl.: "Slick" = " der Schneider// Name wohl aber abgeleitet von "schlecken"; d.h., Schlicke heißt so viel wie, der übermäßig viel isst und trinkt = "Fresser"/ |
200 in D. |
| Schlingensief |
Schlingensiepen ist häufiger, kleines schleimiges Bächlein in Windungen, "Schlingensiepen" gibt es noch als Ort im Ruhrgebiet |
31x |
| Schlittermann |
ndt.: Schlitter ist eine endrundete Form von Schlüter, bedeutet "Der Schließer", jemand der etwas abschließt und darauf aufpasst... |
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| Schlizio |
ein baltischer Name, wahrscheinlich Ostpreußen, ist eine Ableitung von Schlizis und bedeutet Schnecke - der Vorfahre war wohl etwas langsam |
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| Schlodt |
ndt.: Slot, zw.2 Grundstücken gezogener Wassergraben |
12x |
| Schlöffel |
Gehäuft im Zentrum Thüringens. Schlaffer, fauler Mensch, ungebildet, träge. Ein Müßiggänger... |
300 x in Dtl. |
| Schlünz |
v.schlünzig: Faulenzer, v.schleunig:eilig, slaw.: Ortsname: Schlunzig |
299x in D. |
| Schlupp |
2 Bedeutungen. 1. polnische: Pfosten, Pfahl, ein Mann, wie ein Baum, oder 2. deutsche: rheinändisches Wort: Knoten mit herabhängenden Schleifen |
284x |
| Schmah |
Streuung: Brandenburg und Rhein-Main, kommt aber aus Güstebise in Brandenburg - früher Polen, Gozdowice, schmächtig, schmächtig, klein, gering. |
63 x in Dtl. |
| Schmalzigaug |
hat zwei Bedeutungen, 1. Schmalz- von frühere Bezeichnung für fruchtbares Land u. -au von Aue, Land am Wasser, 2. von Augenbutter, Absonderungen aus dem Auge |
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| Schmeckenbecher |
Satzname, d.h. aus einem Satz zusammengesetzter Name; aus dem Süddeutschen, schmecken + Becher, evtl. Sinn: Weinprüfer oder Weinliebhaber/Säufer |
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| Schmeiser |
Bedeutung variiert: Ein Tiererleger, der Erdolcher, ein Musikspieler der ein Schlaginstrument gespielt hat. |
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| Schmetjen |
kleiner Schmied, friesisch: Schmetje |
7x in D. |
| Schmiade |
event. wurde aus dem "n" ein "m", in diesem Fall: poln v.Schniada: hellbraun, gelbbraun, etwas dunklere Hautfarbe |
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| Schmidtkanz |
Mittelfranken: "konz"=Konstantin=Kunst,kühn |
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| Schmiel |
slaw. miehl ("s"fällt weg): lieb, teuer und gut |
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| Schmücking |
mhdt.: -ing. ist eine partonümische Bildung von Schmuck, geschmeidig, biegsam, schön, zierlich |
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| Schnapper |
schnappen,ergreifen, aber: mdhdt.: plaudern, schwatzen, eindeutige Bedeutung: Schwätzer |
6x |
| Schnartendorff |
verschwundener Ortsname? Bei Ückermünde |
2x |
| Schnau |
dt. "schnöde" im Sinne von "arm" oder holl. "Zweimaster" |
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| Schneekönig |
ost-mitteldt. für Zaunkönig; sich freuen wie ein Schneekönig = herumspringen, singen wie der Vogel - 20x in Dtl. |
|
| Schneemann |
niederdt. Schneede = Grenze; Grenzmann. Oder: evtl. Ortsname: Schnee/Schneede/Schneen, also Grenzamtmann |
789x |
| Schneemann |
vom Ort Groß Schneen - der Mann aus Schneen; Ortsnamen ist ein alter Name der Leine - vorgermanisch; altes Wort für fließen |
789 x |
| Schneevogt |
mittellat. vokatus - advokatus = Bezeichnung f. verschied. Beamte, Schnee im niederdt. Schneede=Sneede=Grenze |
|
| Schneithorst |
Schneit s. Sneede=Grenze; Horst = leicht erhöhte, trockene Stelle in Sumpfgebiet; bezeugter Ortsname: "Schneidhorst" -- vermutl. kamen Vorfahren daher |
21x |
| Schnörpel |
niederdt.: Snor=Schnur, Piel=Pfeil, laß den Pfeil abschnurren |
|
| Schnorr |
Hochdeutscher Name, Nebenform von Schnurre, schnurrende Geräusche, bezieht sich auf die Sprechweise. |
640x |
| Schnuchel |
poln. Verkleinerung von Snoch, "-ch" ist eine Koseform, Snovid = Traum |
|
| Schodder |
schaudern => schütteln => zittern, beben: evtl. von der Krankheit Schüttellähmung, Vorfahre ist durch sein Schütteln aufgefallen - körperl. oder berufl. bedingt |
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| Schoisingei |
Schois = schieß, Gei=Geier (Schieß den Geier) |
|
| Scholich |
Streit in der Wissenschaft, es gibt 2 Deutungen: 1. Poln. Scholla (Aufzug) / 2. Poln. Skauer (Stein oder Fels), hat vielleicht an einem Stein oder Fels gewohnt |
142x |
| Schomerus |
Grundlage ist ein hebr. Name mit lat. Ende: Ursprung war altdt. Name: Köster = Küster = Kirchendiener. |
116 x in D. |
| Schönbeck |
Herkunftsname. Ortsnamen: Schönebeck bei Magdeburg z.B. / "beck" Wort für Fluß und Name bedeutet deshalb: ein schöner, heller oder klarer Bach. |
688 x in D. |
| Schönhofen |
Örtlichkeitsname: Ein Hof an einem schönen Ort |
|
| Schönstein |
schön + stein => Ortsname 6x in Deutschland (u.a. Bayern, Schlesien), evtl. Bezug auf Edelstein, oder auch ursprgl. "Schornstein" |
350x |
| Schönwelski |
Schönfeld, Schönfelski, deutsch-polnischer Kontaktname; Vorfahren kamen aus Schönwalde, ins polnische übertragen zu Schönfelski |
11x |
| Schönzart |
zart=mhdt.: Liebling, Geliebter; schönzart also schöner Geliebter, zweite Möglichkeit: Name wurde abgewandelt, eingedeutscht, Hinweis auf poln. Namen, der "unfreundlicher Mensch" hieße |
43 x |
| Schöpphörster |
schop: Schuppen/horst: trockene Stelle in feuchtem Gelände |
13x |
| Schorcht |
altes Wort für Schumacher aus dem Alt englischen sehr alter Name |
13 x in D. |
| Schrabbe |
Schrabback o. Schrabbeck = sorbische Name = Schaber und bezeichnet eine Person, die mit einem Kratzeisen arbeitet. Vorfahrer war wahrscheinlich Wollkämmerer. |
8 x in D. |
| Schröck |
Von Schreck, weil sich ein erschreckender Mensch auch körperlich bewegt, der Vorfahre war ein schneller, beweglicher Mensch |
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| Schröder |
der Schneider, abschneiden |
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| Schroiff |
i = o ist lang, schroffe Stelle, (örtlicher Herkunftsname) Name eines Bewohners,der an einem rauhen Hang im Rheinland wohnte |
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| Schröter |
mdhdt.: Schneider, Kleidermacher |
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| Schuetrumpf |
1. Niederdt.: Der "Rump" ist ein Bottich - Korntrichter in der Mühle und "Schütte" = in den Trichter schütten = Müller. 2. Totengräber, entstanden in der Pestzeit: "Schütterumpe" = der, der die Leichen entsorgt. Wahrscheinlich aber eher 1.! |
251 x in D. |
| Schuflitowski |
"schufla" (sz-aus dem Polnischen) - Schaufel. Vorfahre hat mit der Schaufel gearbeitet. |
1 x in D. |
| Schülner |
"schülle" = Erdhaufen, Erdscholle - Grober Bauer, der auf klumpigen Erdhaufen sitzt oder von "schülner" = Schuhmacher |
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| Schulwitz |
Vorfahren stammen wohl aus Schulwitz (Wahrscheinlicheketi liegt bei "99,9 Prozent" (Udolph) nord-östl. von Dresden (Pillnitz/ Weißig); ist wohl ursprünglich ein slaw. Orts-Name "~witz" ist verdeutschte Form von "~ice" (slaw.)/ Bedeutung "Siedlung des ..." |
144 x |
| Schupke |
ostmitteldt.: Schuppa=Schaufel, Endung "-ka" ist eine Verkleinerungsform, bedeutet: Mensch mit einer kleinen Schaufel |
|
| Schurgott |
Möglicherweise : Schafschur-Gott? Spreewald, sorbisch? Slawischer Name, stammt von niedersorbischen -schurkodatz- gern zwitschern, liebkosen (im Zusammenhang mit dem anderen Geschlecht). |
|
| Schurkemeyer |
Meyer = Verwalter, Schurke = ein Mensch langsamen Ganges und gemächlichen Wesens. |
3 x in Dtl. |
| Schuschies |
Baltischer Ursprung. Schiusch - litauisches Wort, das das Sträuben von Haaren bedeutet. Vorfahre war wohl ein Struwelpeter. |
53 x in Dtl. |
| Schwagerus |
Ostpreußen Schwerpunkt. Baltisierung des deutschen Wortes Schwagers. |
70 x |
| Schwandke |
evtl.v.Schmand= Milchrahm,Sahne, aber wahrscheinl.: poln./slaw.: smetnie(spr.smentnje) =traurig,wehmütig |
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| Schwanenstecher |
Vorfahre war Tierkastrator, wahrscheinlich für Schweine |
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| Schwebs |
Ortsname: Schwibus (Nähe Fft/O.) |
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| Schwedka |
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| Schweers |
Das "s" = Genitiv eines Personennamens, nordseegermanische Variante, zwei Elemente Schwind= stark/ ungestüm und her(s) |
fast 1000 |
| Schwegler |
süddt. Name: Flötenbläser, von "swegele", heute noch in bayr./schwäb. Dialekten; s. Grimm |
ca. 100x |
| Schweim |
Zentrum:H amburg-Lübeck. mittelniederdeutscher Namen. Sich schwankend, taumelnd fortbewegen, schwindelig. Seemann. |
174x |
| Schweimert |
von Schweimer (122x), schweimen=schwanken oder schweben, ein sich ständig in Bewegung befindender Mensch |
5x |
| Schweinhardt |
alter Flurname, hardt=harz, wahrscheinlich von Schweineweide |
60x in Deutschland |
| Schwellnus |
Vorfahren aus Memel in Litauen, daraus folgt litauisch: adj = weich anzufassen, milde, sanftmütig |
|
| Schwentesius |
von Schwantes=Schwänden= Brandrodung, Schantesius-Schanz/ ein Pastor |
|
| Schwenzien |
Ortsname an der Müritz/Mecklenburg-Vorpommern; slaw. Name, 1230 erwähnt, vom slaw. Wort für heilig, Ort nach einem Heiligen benannt |
10x |
| Schweppe |
genau wie die Getränkefirma Schweppes, niederdeutsch von Schweppe - Peitsche, kommt vom Kutscher |
381 x |
| Schwetje |
ndt. Personenname mit Kurzform -je, germanischer Stamm: Swith, bedeutet "stark", "kräftig", "durchsetzungsfähig" (bei Zoder) |
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| Schwidigoll |
balt.: Schwidus= hell glänzend / goll= kräftig |
|
| Schwienke |
ndt.: von "Schwein" (war Schweinehirt oder Schweineschlachter) |
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| Schwill |
Zwei Möglichkeiten: Aus dem Litauischen -swillis- = Aschenbrödel oder aus dem Deutschen -schwiele- , dann war Vorfahre eine hart arbeitender Mensch. |
366x |
| Schwirkslies |
Litauen = flöten, mit gespitzten Lippen pfeiffen |
20x |
| Schwirzke |
sorb.: schwerz= Grille, Heimchen; Spotname für kleine magere Leute |
|
| Schwittai |
bei den Mormonen zu finden, aus Ostpreußen und Pommern; Ableitung: Switaj, heißt: Morgenröte, -dämmerung; einer, der den Tag früh begonnen hat/gearbeitet hat |
17 x in Dtl. |
| Schwuchow |
Familie stammt wohl aus dem nördl. von Stolp a .d. Ostsee gelegene Schwuchow (heute polnisch: Stolp= Slupsk; Schwuchow=Swochowo); zweite Herkunfts-Mglk.: Schwochau bei Lommatzsch (Sachsen); Name von polnischen Personen-Namen abgel. "Swoi" = sein eigener |
|
| Schwuttke |
schles.: poln. "a" wird schles. "o", heißt "Heiratsvermittler" oder "Brautwerber" |
|
| Scroblin |
Zuwanderung aus dem Osten: Litauischer Name. Bedeutung: "Die Weißbuche"... der an der Weißbuche lebt. |
104 x in Dtl. |
| Scrock |
Skrock 33x in Dt./1662x in Polen / skrok=der Paßgänger |
|
| Seek |
ndt.: von siech (krank, schwach, gebrechlich, aussätzig) |
87x |
| Segieth |
Ortsname Segieth nördl. von Beuthen / Polen |
36x/458x im poln. Telefonbuch |
| Sekanina |
slaw. Zerhacktes, Zerkleinertes (Vorfahre war wahrscheinlich Schlachter oder Fleischer) |
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| Sekula |
schles.: seculum (das Jahrhundert), Vorfahre war vielleicht ein fleißiger Beter |
146x |
| Seliger |
glücklich, gut, fromm, heilig, ein guter, glücklicher Mensch |
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| Sell |
sdt. (Gsell) von "Geselle", bedeutet auch Kaplan oder Unterlehrer |
|
| Selmons |
max. 20 - 30x auf der ganzen Welt!!! Litauische Form aus Selmonats. Übernahme aus dem Lit. ins Dt. = Seelmann. Bedeutung: Ndt. Seil (Seel) , also der Seilbinder. |
8x in Dt. |
| Semrau |
geht zurück auf einen der 2 Ortsnamen in Pommern entweder Semerow und Semmerow, heißen heute Zabrowo und bedeuten: Vorfahr kommt aus einem der beiden Orte |
972x |
| Sendsitzky |
Sedzia=der Richter |
in Polen 492x |
| Senf |
kommt vom griech. "sinapi"; ist das Wort für die Gewürzpflanze Senf; P wurde zu f; daher Senf; ursprgl. Wort für Senf stammt aus einer anderen Sprache -welche, das ist bis dato unbekannt |
|
| Sengespeick |
Satzname, seit 1555 in Brandenburg belegt, bedeutet: sengen ("durch Feuer roden") + Speik = Speck, also: "brutzel den Speck", Name für einen Koch ODER: Speik = Speck = gesengte Holzbohlen |
|
| Seraphin |
aus dem hebräischen, 6-flügliger Engel, mit "f" statt "ph" sehr oft in Polen - bedeutet: die Brennenden, Leuchtenden, gemeint sind die Engel |
134 x in Dtl. |
| Servatius |
Lat. "servatus" = gerettet, geht auf einen Heiligen zurück: Servatius - Patron von Maastrich. |
271 x in D. |
| Setzefand |
Satzname = Verb + Objekt: Setze das Pfand. Bedeutung: Jemand, der leichtfertig mit seinem Besitz umging... |
23 x in Dtl. |
| Seyerlein |
zugrunde liegt altertüml., männl. Vorname Sigiheer (s. Sieg und Heer); er wurde mit Verkleinerungs-Suffix -lein versehen... (="der kleine, liebe Sigiheer") |
45x |
| Sickmüller |
Sick, Sieg- = Dialekt für "Bachlauf", kleines Tal... Mühle an diesem Wasser -> Sickmüller |
150x |
| Siede |
ndt.: Seide, Vorfahr war Seidenweber |
259x |
| Siedentopf |
Aus Niedersachen. Niederdeutsch für Seidentopf. Sagt man von jemand der ein wenig überheblich ist. |
435x |
| Siegert |
Zentrum des Namens ist in Sachsen zu finden. Siegert ist ein alter Vorname. Ableitung von 'Sieghart'. Bedeutung: einfach die Zusammensetzung aus den Wörtern 'Sieg' und 'Hart'. |
|
| Siegmund |
alt-german.Name, 2000 Jahre u.älter,1.Jhd.nach Christus: Siegimund, sohn d.Segestes (Verwandschaft zu Arminius, der 9n.Chr.die Römer schlug im Teut.Wald, mund=Schutz/Vormund, altnordisch: mund=Hand/Schutz |
|
| Sieptroth |
aus Thürigen - ein Herkunftsname, der Ort existiert nicht mehr |
32 x |
| Siestrup |
siehe Groß-Siestrup |
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| Sievers |
von Siegfried, Sieg + Frieden |
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| Sieweke |
ndt.: Koseform von Siegfried (Sieg und Friede) |
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| Simmchen |
Verkleinerungsform zu Simeon (Bibl. Name. ). Hebräisch und bedeutet Erhörung. |
84 x in D. |
| Sington |
Siebenbürgener Ort Singatin ist evtl. Namensursprung. Oder England: Ortsnamen mit Endung "ton"=Siedlung/Town, |
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| Siol |
Polnischer Name: Siola. Geht auf slawisches Wort zurück, was "Dorf" bedeutete. Vorfahre war wohl einer, der aus einem Dorf kam. |
140 x |
| Sisenop |
31 mal in Deutschland am meistens in Detmold. Keine Spur in Polen. Seit 1600 Jahrhundert in Region von Detmold. Kommt vielleicht von Käsenapf oder Todeslied. |
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| Sitarz |
4560 x in Polen. Endung -arz- bedeutet eine handelnde Person und -sito- ist das Sieb. Vorfahre war ein Siebmacher. |
34 x in D. |
| Sixtus |
Entlehnung aus dem Griech (bed. u.a. abschaben).Zur Verbreitung des Namens haben die Päpste Sixtus beigetragen. Hat nichts mit dem Lat. Sextus = der Sechste zu tun. |
96 x in D. |
| Skambraks |
Balt. Name: Skamprakas - Bedeutung: Spielmann, Pfeifer. Litauischer Familiennamen. War auch ein Ortsname. |
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| Skehr |
kommt aus dem Baltischen: "Heuschrecke", (slaw.: "skore",schnell (Springinsfeld, Luftikus), im Deutschen auch: Schere Dich weg! |
|
| Skolaude |
tschechisch/polnischer Ursprung von "Skoluda" = Sparer, Geizhals; Endung -laude ist Eindeutschung |
35x in D. |
| Skommeda |
sorb.: Skomuda = Versäumnis; jemand, der immer zu spät kommt |
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| Skorubski |
vom poln. Wort skorupa = Schale, Rinde, Kruste; oder auch "vernarbt", vernarbte Haut |
12x, 57x mit p, viel mehr in Polen |
| Skrabania |
skrobatz (poln.) bedeutet kratzen, scharren, schaben; ein Geizhals vielleicht oder etwas anderes, was gekratzt, geschabt, gescharrt werden kann... |
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| Skripczyck/ Schreiber (eingedeutscht) |
weder Schreiber, noch Sievert, noch Steinhoff - sondern müßte im dt. eigentlich "Fiedler" heißen - Musiker, Geigenspieler |
1x |
| Skujin |
littauisches Wort Skujia = Kiefern oder Tannennadeln tragend, stachelig... |
3 x in Dtl. |
| Slopianka |
Polnisch: "Slop" bedeutet Fußangel, Tierfalle, Fuchseisen. "Slopka" bedeutet die Stelle, an der die Fallen ausgelegt wurden. Und Name weißt daraufhin, dass Vorfahre in der Nähe solcher aufgestellten Fallen gelebt hat. |
115 x in D. |
| Smeilus |
bedeutet: spitz, naschhaft, 90 Eintragungen i lit. Namensbuch |
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| Smentek |
Polnischer Name und heißt Trauer oder Wehmut. Vorfahre war wohl wehmütiger Typ. |
152x in D. |
| Smolibocki |
slaw. Smola=Teer, Pech /bocki=Seite |
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| Sobback |
Sorbisch. Kurzform von "sobeslav"= zu sich selbst gehörig, unter sich sein |
86x in D. |
| Solyga |
Polnische Abstammung von Sole - Salz , wahrscheinlich war Vorfahre Salzsieder. |
16 x in D. |
| Sommer |
aus Westfalen: Mensch, der s. im Sommer wohlfühlt. Oder: Sommer als Ort (z.B. Sömmerda), die Seite am Berg, wo die Sonne hinscheint. Oder: westfälisch: Sommer=Dicker Balken, übertragen: Grober Mensch |
7x |
| Sommerfeld |
a)Herkunftsname:jemand hat am Sonnenfeld gewohnt, b) Ortsname Sonnenfeld 1.)Oberbyaern Weinheim, 2.)Ostpreußen bei Mehlsack |
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| Sonchocky-Helldorf |
poln.: Sachocki, Ortsname: Sachocin (östlich von Warschau) einer aus dem Ort... |
7 x in Dtl. |
| Sonnenstädt |
Der Name kommt aus Thüringen. Sonnenstädt ist ein sog. Örtlichkeitsname. Der Vorfahr wohnte an einer sonnigen Stätte. Meistens Südhanglange. |
9x |
| Sontner |
von "Sund"/ Süden (beides stammt von niederdt. "Suden"); Vorfahre war einer, der nach Süden hin siedelte bzw. wohnte |
0x in Deutschland(laut Tel.CD 1998!) |
| Sorge |
könnte Ortsname "Sorge" (Harz) sein; wahrscheinl.: Charaktereigenschaft => Vorfahre war "Sorgenbeladener" oder im Gegenteil "ohne Sorge" |
28x in Polen, v.a. Kattowitz, >1000x in Dtl. |
| Soujon |
Hugenottenname, der durch Flucht in den Westen kam und nach Gehör dort falsch geschrieben wurde: es gibt viele Variationen von dem Namen - Urform war: Sougeon/ Saugeon, was abgeleitet von frz. "Weide" ist und bedeutet, dass Vorfahren an einer Weide gelebt haben. |
91 x in D. |
| Soyka |
Poln. Abstammung, nach Vogel "Eichelhäher",der kreischende Stimme hat. Bedeutung vermutlich Mensch,der ähnliche Stimme hatte. |
292 x in D. |
| Sparfeld |
Poln.Ortsname: Sparrenfelde, (Möglicherweise kommt "Spar" von "Sperling" |
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| Spaude |
Litt.: drücken, pressen, drucken; Vorfahr hat eventuell Obstsaft hergestellt |
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| Speck |
Speck kommt aus dem Badischen, ist ein Berufsname, taucht 1865 auf und bezeichnet die Verarbeitung + Verkauf von Fleisch |
5x in D., 65x in P. |
| Speckmann |
altnd.dt.:von Specker = Knüppeldamm (ein Weg, der mit Knüppeln, Stöcken, Gesträuch befestigt ist) |
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| Spielvogel |
mhdt. für den Geliebter oder Buhle |
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| Spilger |
schles. von "Spille" ist die Spindel, der die Spindeln herstellt ist ein Spilger |
163x |
| Spille |
ndt.: bedeutet Spindel, wahrscheinlich Spindeldreher oder -macher |
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| Spirgath |
litt.: Griebe im Schmalz (Griebenschmalzherrsteller) |
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| Spirgatis |
balt: Fett ausbraten, Grieben im Schmalz (einer, der Schmalz ausbrät) |
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| Splettstößer |
Splett=Spliß,Span, Schein/stoßen= durch klopfen abspalten/durch stoßen und klopfen abgespaltener Span oder Schindel, auch Dachschindel |
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| Spolert |
ndt. Spoler von "Spule" (Vorgänger fertigte Spulen für Spinnräder |
15x |
| Spörl |
Streuung Franken und Sachsen, der Sporenmacher |
1044 x in Dtl. |
| Sprakties |
balt.: spraktas=Nasenstüber |
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| Sprenger |
Gaukler die springen ,Tänzer, |
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| Spreyer |
Spreyer=Spreuer.alte Pluralform von Spreu.Minderwertig, angekränkelter Mensch |
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| Springinsgut |
Springinsgut Ostfahlen: Wie "Springinsfeld"; ein Übername oder Satz- od. Kehrname (ein ganzer Satz steckt im Namen); Bezeichnung für Unbesonnen, Landsknecht, Teufel, Leichtfuß; ein Unsteter, der von Gut zu Gut reist. |
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| Srb |
tschech. Bezeichnung für Sorbe/Serbe //poln.: serbac = schlürfen (zb.von selben Amme gesäugt= Milchbruder) |
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| Stachat |
aus der Gegend von Berlin; Koseform von Stanislav; Stan = stehe, slav = Ruhm |
7 x |
| Staginnus |
Herkunft eigentl.unbekannt, aber Stagis, Stagius, Stach..= evtl.Nebenformen vom heiligen Eustachius, einer der 14 Nothelfer (heil.für Notrufe), Eustachius= der Ährenreiche,Fruchtbare |
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| Stähelin |
typ. Allemannische Form von Stahl; ist ein Berufsname (Stahlschmied), nicht auf Charakter zurückzuführen |
11x |
| Stamp |
niederdt./hochdt.Name, kurzer, dicker Klotz, stampfen mit einem Klotz, auch als Name von einem Ritter, 1763 in Holstein Ritter Dytlevus (Detlef) Stamp miles (lat.für Ritter), 1300 Ludolf Stamp in Braunschweig, |
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| Standke |
poln. Ursprung, von Stanislaw, Nationalheiliger und verbreiteter Vorname in Polen; stan - stehen/standhaft; slawa - Ruhm |
761x |
| Statkewitsch |
poln. 1225x in Polen/vom Vornamen: Stattek (standhaft, gradlinig oder starr auf seiner Meinung beharrend) |
25x |
| Staubesand |
hochdt.: Satzname "Stieb den Sand" bedeutet Unruhiger Typ, der Staub aufwirbelt |
70x |
| Stäudtner |
1506 tauchte der Name im sächsischen Vogtland zum 1. Mal auf. Herkunftsnamen: Steutten. |
62 in D. |
| Stechel |
Stachel (mitteldeutsch) oder Stekel (Niederdeutsch) = leicht beleidigt, schnell verletzt |
125 x |
| Stechemesser |
s. auch ndt. Steckemetz; das Kennzeichen eines Vorfahren war das Mitsichführen/Einstecken eines Dolches bzw. Messers |
68x |
| Steffen |
von "Stefan": bedeutet "Kranz"; das "e" kommt daher, daß sich das "a" im mhd. zum "e" wird, wenn es bestimmte Betonungskonstellationen gibt |
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| Steinbeck |
Ort- und Flussname: "beek" ndt. für "Bach" |
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| Stemplinski |
dt.Basis: Stempel, Münzstempel/Graveur |
327 x in D. |
| Stenzhorn |
stenz = dialektform für "stunz"; kurz, stumpf - oft auf das Gesicht bezogen |
223x |
| Stepke |
pol.: Stepka, Diener des Henkers, Gefängnis wärter u.s.w. oder Ableitung von Stefan |
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| Sternberg |
Sternberg - Ort in Mecklenburg Vorpommern. Alter Burgname, der zur Stadt wurde. Halber Stern war Teil des Stadtsiegels. "Stern" = symbolisierender Name, der der Stadt zur Gründung Glück verleihen sollte. |
1618 x in D. |
| Sternkopf |
Frage von Peter Köhler, Geburtsname der Mütter. Meistens aus Thüringen. Umdeutung aus Sterkopf oder Weder, Dicker Kopf leicht variiert zu Sterkopf aber bestimmt von Verwaltung geandert , weil Sterkopf nicht bekannt. Könnte auch Stierkopf sein. Wappentier |
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| Sternsdorf |
Keine Idee, deshalb noch ein Nachtrag!!! Dorfname: Aus Steinsdorf wurde Sternsdorf. |
64 x in D. |
| Steußloff |
ndt. sehr alter Vorname: Stolzlaus, -off / besteht aus 2 Teilen, die bedeuten "stehen und Ruhm" |
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| Stippler |
Stippler vom hochdeutschen Wort Stüpsel; im niederdt. Stoppel. Ein Stippler ist eine Berufsbezeichnung für jemanden, der von einem Stoppelfeld Spreu und Strohreste aufsammelt. |
213x in Deutschland |
| Stitzl |
aus Bayern, im Buch von Gottschalck: vom Wort "Stops"= süddt. Stamm, Klotz, Milchkübel => grober Mensch |
53x |
| Stix |
eingedeutschte Form des lateinischen "Syxtus" wg. Ausspracheschwierigkeiten, ins Latein aus dem griech. Xystos, bedeutet: der Feine, der Glatte... |
160 x |
| Stockheim |
Stock=Baum ??????? |
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| Stoffregen |
Stiebesand, eigentlich schneller Reiter, mittel/Niederdeutsch - Platzregen, Wolkenbruch, übersetzt: ein Mann, der schnell ausflippt, Jähzorniger |
502x |
| Stohf |
Schreibung - ohf -: ein Standesbeamter hat sich vertan. Ursprünglich: Stoph. Niederdt. Wort für Staub. Bedeutet: Ein Staubaufwirbler = ein hektischer, aktiver Mensch. |
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| Stölben |
v.a. Rheinland, moselfränkisch für Bienenkorb oder Gerät zum Fischfang |
2000 x in D. |
| Stolterfoht |
ndt. Stolter = stolz / Foht = Fuß, ein Mensch mit stolzem, herrischem Gang |
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| Stopperam |
sehr schwieriger Name |
5x in Dt. |
| Storl |
mhd., "Stürel" ist ein Werkzeug zum "Stüren" und "Storen", das ist ein Dialektwort stochern, stacheln, antreiben im Bezug auf Tiere, möglicherweise war der Vorfahr Kuhhirt |
189x |
| Strasdaugh |
Elsass-Lothringen: amerikanisierte Form von Strasbach, Örtlichkeisname, Vorfahr lebte an einem Bach, der an einer Straße liegt. |
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| Strasdeit |
Strazdas=Drossel |
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| Streckfuß |
Aus Thürigen. Folterer nein. Faulpelz der der Fuß austreck. Wahrscheinlich hatte bestimmt ein steifes Bein. Auch Name eines Fisches. |
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| Strehsow |
Ortsname: Stresow |
9x |
| Streifling |
mehrere Möglichkeiten, empfohlen Dt.Wörterbuch d.Brüder Grimm, Bd.19/a)Benennung f.Apfelsorte m.roten Streifen/b)hosenähnl.Bekleidungsstück, das über Wade und Schenkel gestreift wird/c) einer, der umherstreift. auch Tier |
180x |
| Streisand |
super selten, nur eine Familie in ganz Deutschland! In Polen nicht mehr vorhanden, ca. 13x in den USA, Familie ursprgl. aus Galizien, heute Ukraine: Ort Brzezany; von Streusand => Schreib-Streusand => ein jüd. Schreiber; sehr wahrscheinlich verwandt mit B |
2x |
| Stresow |
Ortsname |
199x |
| Strickrodt |
Rodename - Rodung = Herkunftsname. Ort besteht aber nicht mehr. Strickrode. Rodung in länglicher Form, deshalb "Strickrode". |
166 x in D. |
| Strippelmann |
1445 gab es den Namen schon, Hermann S. in einer Urkundensammlung erwähnt; niederdt. Form von "Streifen", "Striepen" = schmales Ackerstück, ein Striepelmann hat diesen Acker bearbeitet |
35x |
| Stroetges |
vom Niederrhein, "Strot" ist altes Wort für Moorwald, Sumpf => "der der am kleinen Sumpfwald gesiedelt hat" |
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| Strohsal |
Entweder ein niederdt. Örtlichkeitsname: Nutzungsgebäude = Strohsaal. Oder Vorfahre hieß Strohsaddel = Raube den Dieb. Vorfahre war also ein Sattel- oder Pferdedieb. |
31 x in D. |
| Strohschein |
kommt aus dem Polnischen, "Stronsch", bedeutet "Forelle", in deutsch dann Strohschön, Strohstein, Strohschein |
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| Strohwald |
hat nichts mit den deutschen Wörtern zu tun; Familie aus Posen, Streuung vor allem in Posen und Schlesien, "Prost" auf polnisch hört sich ähnlich an wie "Strohwald", strovi (pol.) = gesund, eingedeutschter Name vom polnischen "strovi" |
112x |
| Strommer |
Name hieß ursprünglich Strohmeier; "Stroh" = Stroh; "Meier" = der, der den Zehnten (Kirchenabgabe) eintreibt --> in diesem Falle den Stroh-Zehnten; diese Bedeutung ist sicher belegt ; z. B. in Nürnberg - dort ist z. B. auch in einer Kontraktion Strohmeier |
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| Strüdinger |
von Stridinger, Stritnick: Bedeutet in der Mitte wohnen |
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| Strutz |
strus = niederdeutsch Strauß, aus Strus wird Strutz, Vorfahre ist mit dem Vogel Strauß verglichen worden, Feder als Schmuck oder die Augen oder der Blick |
868x |
| Stubendorf |
Ortsname: Stuben- von Baumstubben |
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| Stuchlik |
Vater, Großvater und Urgroßeltern aus Wien; Name bedeutet im Sorbischen und Tschechischen der Muffelige, Gestank, Abfall, etc. wurde früher wahrscheinlich von Österreichern als Schimpfname für Tschechen benutzt; äußerst derber Schimpfname, so viel wie in |
278x in Dt |
| Stucki |
Zentrum heute in Niedersachsen, historisch aber in Süddeutschland. Verniedlichungsform von Stock / Stück - Stückle. (wie in der Schweiz üblich mit -i am Ende). Bezieht sich auf die Körperform - gedrungener Typ. |
69x in Deutschland, überwiegend in Niedersachsen |
| Stuckwisch |
Ndt. "Stuck" = Wort für Stück, Baum und ndt. "Wische" = Wort für Wiese. Vorfahre siedelte am Stuckwisch (an einer Baumwiese). |
30x in Dtl. |
| Studenski |
poln. Eindeutschung des Wortes für Student, was in Polen das Wort für Schüler ist. |
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| Stypmann |
"y" ist schwedischer Einfluß: Stüpmann = ursprüngliche Schreibweise. Abstammend vom Stüppenmann (Stüppen ist ein Baumstumpf, der übrigbleibt nach dem Absägen). Vorfahre war wohl von gedrungener Statur (kurz gewachsen und breit) |
28 x in D. |
| Subiella |
schlesischer Personenname: subi = selbst, eigen - slawa = Ruhm |
|
| Subke |
ndt.: Sieg (Siegibald oder Siegibod), "ke" Verkleinerungsform / Wenn slawischer Herkunft, ist die Bedeutung eine andere |
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| Suchla |
poln. Suchy=trocken,hager,schlank Zauche=trockene Landschaft |
8x in Polen |
| Suchowski |
Schles. Ortsname von Sucha, Suchow / kommt von russ. "suchoy", was "trocken" bedeutet / Der aus dem Ort .... Kommt. |
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| Suckfüll |
Zusammengesetztes Wort aus: "saugen" und "Füllen=Fohlen". "Saugfohlen", was im fränkischen ein "Muttersöhnchen" bedeutet, also jemand, der sich nicht von der Mutter lösen kann. |
166 x in D. |
| Sufraga |
Pommern: latein. Suffragium = Stimmrecht, sufragan = Weihbischof mit eigenschränkten Rechten... |
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| Sukatus |
litauisch, Ostpreußen, trocknen, auch fasten bei Brot und Wasser, zehrende Krankheit, bei der man Gewicht verliert, sukata (lit.) Schwindsucht, abgezehrt |
12x |
| Sulfrian |
Sulfrian ist ein niederdeutsches Wort. Heißt Silbern und bezieht sich in diesem Fall auf das Haar. Die Endung 'ian' stammt ursprünglich von Vorfahren mit dem Namen 'Jan' . Komplette Bedeutung: Silberner Johannes |
52x in Deutschland |
| Summa |
"sum"- slaw./poln. für Wels (beliebter Südwasserfisch); Vorfahre war vermutlich spezialisierter Binnenfischer |
249x |
| Sündermann |
geht zurück auf "sonder-"; vermutlich einer, der außerhalb der Gesellschaft (Mittelalter) lebte bzw. arbeitete, keiner Gilde o.ä. angehörte, abgesondert war bzw. eine Sonderstellung inne hatte |
538x in Dt. |
| Sunkemat |
Lit.: Sunkumeitis = Sunkus: schwer, atembeschwerden (schwer atmender Vorfahre |
12x |
| Supart |
schlesischer Dialekt des Polnischen, in Polen "sapart" sehr verbreitet= verbohrt, verklemmt, benommen |
162x |
| Suthau |
Ortsname in Mähren: chluti, der Gelbe |
32x |
| Swatek |
Konzentration in Böhmen, wenn böhmisch, dann heißt es Feiertag; in Polen sehr häufig der Name: Heiratsvermittler, wenn Herkunft aus Polen, dann ist das die Bedeutung des Namens. |
63x |
| Swolinski |
Streuung: Ruhrgebiet, in Polen Zwolinski 3999x, Ortsname: Zwolen, Verwandte kommen aus Zwolen. |
29x |
| Sylla |
v.a. im Ruhrgebiet, vom poln. Wort siua = Kraft, Stärke |
286x |
| Symalla |
poln./schles., s. Fam.name Szymala; Koseform von hebr. Simeon/Simon = der (von Gott) Erhörte |
174x |
| Szallies |
? |
|
| Szelong |
in Polen 93x, ursprünglich deutsch für Schilling, evtl Geldeintreiber |
11x |
| Szupriczynski |
viele ähnliche Schreibweisen in Deutschland und Polen, slaw. Personenname von Sopronius mit griech. Ursprung: "denken, bewahren", Name in der griech.-orthodoxen Kirche gebräuchlich |
10x, 240x in Polen |
| Szymanski |
aus Ostpreußen, an der Seite des Dorfes, von Simon, hebräisch "Gott hat erhört", Endung ski Adjektivendung, polenisiert |
5x in Allenstein in Ostpreußen |