| g |
|
|
| Gabrischok |
kein Eintrag, auch nicht in Polen; aber Gabrischak, in Schlesien wird A zu O, von Gabriel, Held, Mann Gottes |
0 mal |
| Gaede |
im norddt. wird ö zu ä, Gaede kommt von Göde = Kurzform von Gottfried,Gotthard, Godebert, god=niederdt."gut" |
über 2000x |
| Gaffran) |
Polnischer Name für einen Vogel: Krähe. Taucht über 10 000 x in Polen auf. |
20 x in D. |
| Gaglin |
westpreuß. Herkunft; evtl. von Caqu(e)lin; 2 Spuren: 1. Engld. ~1850, 2. 1806 Gaglin aus Warschau; wahrsch. poln. Herkunft, wohl Danzig; Deutung: poln. "gaga" von Schnattern von Gänsen, auf Menschen bezogen: näseln, plappern, nörgeln |
|
| Gahlenbeck |
Ortsname ohne "h" in MeckPom, mit "h" Schreibvariante, seit 13. Jh. Ortsname; Golomb = pol. Taube, Umformung zu "Ga(h)le", Becke = Fluss, Bach |
3 x , 9 x ohne "h" |
| Galandi |
? |
|
| Gamber |
von Gambrinus: Gaukler, Harlekin, Spaßvogel |
|
| Gansky |
Ge(n)s=Gans /Ge(n)ska=Gänschen |
20x in Dt. 58x in Polen |
| Gantert |
Ganter = männl. Gans. (nur im südwestl. D. vorkommend). Vorfahre war eventeuell Gänsehüter. Ganter auch eine Unterlage für Bierfässer ( es gibt Ganter-Bier in Freiburg). Gantert = Hersteller der Unterlagen. |
419 x in D. |
| Gareis |
von Gregorius, Gregor der Wachsame |
873x |
| Garnich |
Häufung in Sachsen; slawisch für: Tontopf |
46x |
| Garohn |
von Garon ??????????? |
8x |
| Gärttling |
Alter germ. Vorname Gerhard (der mit dem Speer gut umgehen kann) steckt drin. Kurzform: Gerd. Und Endung -ing ist Verkleinerungsform, somit bedeutet der Name: der kleine Gerd. |
24 x in D. |
| Gartz |
Herkunftsname: vom slawischen Wort für "Stadt", Vorfahr kam aus einem Ort, der diesen Namen trägt... |
|
| Gase |
niederdt.: Gans (Gose) |
|
| Gattung |
gehört zu mittelhochdt. : der Gnosse, guter Freund, Gatte, begatten, alt-germ. Wort= das, was gut zus.-passt, "-ung" = thüring. Ortsnamen mit "ung" |
|
| Gatzsche |
aus Sachsen, Sachsen-Anhalt; Lit: Obersächs. Familiennamen: Herkunftsname 2 Mögl., hier: Kadditzsch - serb. Wort für Ente; Entenort |
|
| Gdanietz |
hat mit Danzig zu tun; Family Search: 2 Varianten (am Ende mit c) des Namens in Westpreußen; vom Ortsnamen Gdansk, nicht slawisch und auch nicht deutsch, sondern baltisch, Bedeutung von Gdansk nicht geklärt |
108x |
| Geburtig |
abgeleitet von Gebauer=Mitbauer,Nachbar |
|
| Geburzi |
tiburtius (lat.). Geburzi= spezielle Form in Göttingen, Thüringen etc. Heiliger aus Tibur (Tivoli) |
|
| Gees |
Niederdt. Name. Kurzform Gese = Kose- und Kurzform von Getrud. Metronymischer Name. Germanischer Ursprung "ger"- Speer und "trud" - Kraft, Stärke. Name bedeutet so was wie "göttliches Kraft". |
|
| Geffke |
von altgerman. Namen Gebhardt/daraus Gebke, Geffke, =niederdt.: geben, Freigiebigkeit |
|
| Geflitter |
schles.: mhd. Flittern = heimliches Gelächter und Gekicher; althochdt. Flitterazen = schmeicheln, liebkosen; man nimmt auch eine Nähe zu "flattern" an |
|
| Geheeb |
mittelhoch deutsch für zuverlässig, standhaft |
91x |
| Gehrke |
Kurzform von: Gerhard |
ca. 4000x |
| Geintzer |
keine Deutung gefunden |
|
| Geise |
Ger=der Speer (german.Grundform ist Gaisas)/langobadisch (norditalienisch): Gisil=der Pfeil |
|
| Geister |
1.Auf der Geest wohnen - unfruchtbarer Landstrich, im Gegensatz zur Marsch. Daher stammt Bewohner - Geester/Geister. 2.Bedeutung auch: zum wehrhaften Geiste. |
559 x in D. |
| Geitner |
zwei Möglichkeiten: Überahme von einem Menschen, der gerne von sich reden macht. "Giuten" bedeutet großtun. Oder Ortsname in der Nähe von Leipzig. |
mehr als 700x |
| Gelbe |
von Gilbert o.Giselbert: glänzender Sproß |
|
| Gemballa |
poln.: Gemba= Mund, Schnautze, Maulheld oder Mensch mit großem Mund |
590x |
| Genentz |
Endungen tz und z gehören zusammen. Slawische Weiterentwicklung Jentsch von Johannes = hebräischer Name mit der Bedeutung "Gott ist gnädig" oder "..groß". |
30 x in Dtl. |
| Geng |
a.d.Schwäbischen/mhdt.: gut zu Fuß/zu Gange, der Rüstige |
|
| Gensicke |
Personenname; slawische Form "gensch", die zu Johannes gehört. Bedeutet mit dem Verkleinerungssuffix "icke" der kleine Johannes. Hebräische Übersetzung von Johnnes lautet: Gott ist gnädig. |
295 x in Deutschland |
| Georgi |
latein. "i"-Endung = Sohn des Georg /Georg = griech. "Sohn" / Georg: Patron der Ritter |
|
| Gerboth |
Nordhausen ist das Zentrum des Namens. Die älteste Form des Namens findet man um 1196. Alter Vorname. Setzt sich aus zwei Teilen zusammen 'Ger' bedeutet Speer, 'both' bedeutet: die, die etwas zu sagen haben. Frei kombiniert von den Germanen. |
122x |
| Gericke |
alter Vorname, von Gerhart, wird im niederdt. zu Gerke, Gericke/Gerhart: ger=der Speer, hart=kernig, kräftig. |
|
| Gerlach |
von Vornamen mit Ger: Ger=Spieß /lach von löcken (schlagen, spielen) |
|
| Gerlinger |
süddt., Gerlingen bei Leonberg, aus dem 8. Jh., Ger:Speer, Siedlung der Leute mit dem Speer; |
ca.470x |
| Gerneitis |
Aus Lettland Girneitis, Girnius =der Steinmetz, Mühlsteinhauer |
1x |
| Geuke |
slaw.: "eu" ist gebildet aus "oy" oder "oj", von "Goyz" heilen / Heilung |
|
| Geyler |
geil (germanisch) = lustig, erfreuen / erst später sexuelle Konnotation / neg. Bedeutung v. Geyler: Betrüger, Schwindler, Bettler, Landstreicher / pos. Bedeutung: fröhlicher Geselle / nachzulesen in Jakob & Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch |
|
| Gieland |
eingedeutschtes poln. Wort "gielond", ein balt.Gewässername "Galas" = Ende, das ausufernde Ende eines Sees; Laute, die dort wohnten |
|
| Gierl |
süddt. Habgierig, Geizhals |
534x |
| Giertz |
dialektale Variante zu Geertz, von Gerd (Gerds Sohn/Nachfolger) |
342x |
| Giesbier |
alte Form v.Gieselbert, Giesbert, erste Erwähnung im Jahr 687, Bischof in Nordengland/Gies= Nebenform v.Speer (Geer), bert=berühmt |
2x |
| Gilleßen |
Patronymische Bildung: 1. Teil aus der altgriechische Sagenwelt: Aegidius -Heiliger, Nothelfer. Stammt ab von aegis = Schild des Zeus (war aus Ziegenfell) und 2. Teil "-sen" bedeutet Sohn von... Sohn von Aegidius/Gilles ist also die Bedeutung. |
150 x in Dtl. |
| Ginsberg |
Ginsburg, Ruine oder Ginsberg-Hof in Westphalen, Ginst alte Form von Ginster -->Ginsterberg |
295x |
| Gippner |
(Gipfel) Hügel oder Anhöhe; einer der dort wohnt |
|
| Gira |
litauischer Ursprung: der Trinker |
|
| Girrbach |
"g" ist dialektal eingefärbt: -k- Kirrbach. Es gibt einen Ort Kirrbachhof - nördlich von Vaihingen. "Kirchbach" ist die alte Form und bedeutet ein Bach an der Kirche. |
256 x in Deutschland |
| Gittel |
Koseform von Egidius, altgriech., abgeleitet von Egis=Schild des Zeus/Egidius war einer der 14 Nothelfer/Einsiedler aus Nordfrankreich, 1725 gestorben |
327 x in Dt. |
| Glagla |
aus Schlesien, Zuwanderung vor dem 2. Weltkrieg, lautmalender Name, der ein Geräusch imitiert, der Vorfahre sprach undeutlich, murmelte |
152 x |
| Glahnte |
niederdeut.:glänzend,galant,Ursprung von Huggenotte/Basel: 1286 Niklaus,der Genge |
|
| Glante |
? |
|
| Gloyer |
Niederdeutsch "gloy" = glühend = Eisen zum Glühen bringen = Schmied (Berufsübernahme). Vorfahre war Schmied. |
108 x in Deutschland |
| Glück |
? |
|
| Gluschke |
Ursprung polnisch:
Gluszek, gehört zu einem polnischen Wort und bedeutet "taub". Vorfahre war wohl schwerhörig. |
105 x in Deutschland |
| Glüsenkamp |
Glüsen: von glosen/glösen=glühen (Moor, totes Holz), kamp=Feld, Wiese,Weide |
129x in D. |
| Gnamm |
Schwerpunkt Waiblingen/Südwestdeutschland, a.d. Neckargebiet; mittelhochdt. genannt/gnamm/gnamm => 1. Beleg von 1236, bedeutet soviel wie "der den gleichen Namen trägt", genannt nach dem (Groß-) Vater |
87x |
| Gnaudschun |
litauische Herkunft/Sippe, von litauisch "quetschen", "zerknüllen", "quatschen" = Blödes Zeug reden; kleine/zerknitterte Vorfahren |
15x |
| Gobereit |
Ostpreußen, seltener Name, litauischer Familienname, "ereit"=Abkömmling, Sproß, Sohn, Gobe= baltische Form von Gabriel, also Sohn von Gabriel |
3 x |
| Gödecke |
Alter Vorname. Niederdt. "Godehard, Godefried". Gode = der Gute und das -k-Element= Verniedlichung. Der Name bedeutet der "kleine Gute" also. |
575 x in Dtl. |
| Goethe |
Grundlage ist ein Kurzname, eine Godeke ist die gute Form aus 14. Jhd., eine Ableitung/Kurzform mit K, könnte von gut oder Gott kommen |
|
| Gohr genannt Trippel |
evtl. westfälischer Ursprung; Gohr=niederdt. Morast, Schlamm; Hofname bleibt, eigentlicher Name wird angehängt, trippelt=macht kleine Schritte |
1x |
| Gollata |
Anhäufung in Berlin und im Rheinland; bei den Mormonen nicht oft verzeichnet, aber mit einem l; durch Eindeutschung Gollata mit Doppel-l(l mit querstrich im Polnischen); Name kommt also aus Polen (Bromberg): Ableitung von Goliath |
|
| Gomell |
polnisch, sorbisch, = slawisches Wort, Hügel, Klumpen, weiche Masse; vermutlich Kopfform (Eierkopf, runder Kopf) |
51x |
| Görden |
Ortsname, Ortsteil in Brandenburg/Havel - "der oben gelegene Ort" |
75x |
| Gorr |
altgriech., Gregorius = Grundlage für Gorr = der Wächter, der Große; |
338x |
| Gorsler |
bed.soviel wie "der aus Goslar" |
147x in D. |
| Göseke |
nordseegermanisch, niederdt., hat was mit Gänsen zu tun |
40x |
| Gospodar |
? |
|
| Gottbehüt |
In Thürigen und Nordrhein-Westfalen verbreitet. Es gibt auch die niederdeutsche Variante 5x Gottbehüt ist ein sog. Echoname. Ausdrücke die Menschen häufig verwenden werden zu Nachnamen. |
129x in D. |
| Götting |
Vorfahren aus Ostfriesland, evtl. von der Stadt Göttingen (= "Siedlung der Leute, die am Wasser / Gosse wohnen"); andere Möglichkeit: - ing als Endung für "Sohn von" (Gott/Gut) |
976x |
| Gottwald |
altgermanischer Name. Gott=Gott oder gut und der 2.Teil wald von bald= kühn. Die kühne Gudrun |
|
| Grabellus |
Aus dem poln. und bedeutet: gesiedelt an einer Weißbuche. Auch möglich von "Grabier", latinisiert zu Grabellus und bedeutet: Heugabel. |
39x |
| Grabosch |
abgeleitet vom poln.Grabe = Weißbuche |
|
| Grabsch |
Name kommt aus Schlesien mit drei möglichen Bedeutungen: 1. "Weißbuche", 2. "etwas zusammenharken", 3. "Der Totengräber". |
313 x in Dtl. |
| Gräcmann |
Gräc = Der Grieche |
|
| Gräfenhahn |
Besonders in Thüringen verbreitet. Von den Ortsnamen Gräfenhain, Gräfenhainichen, auch Gräfenhagen. Hagen = Schutz oder Hecke - Hinweis auf eine Siedlung, Bedeutung = bei der Siedlung eines Grafen. |
13x in Deutschland |
| Graffunder |
vor allem Berlin, Vorpommern, Rhein-Main; "Funder": Weg über einen Graben; evtl aber aus pol. , grawisch: trödeln, sich aufhalten - eingedeutscht |
145 x |
| Gragert |
ndt. grau und hart, ist durch graues Haar aufgefallen, z.B. der Graue |
|
| Gralki |
Dt. "Gral" von grollen, ein Mensch, der als grollend empfunden wird; mit poln.Endung "-ki" |
|
| Gramatté |
Hugenottengebiet Schaumburg-Lippe, Gramatt= einer der mit Korn gehandelt hat |
10x |
| Grammann |
a) Gram im Mittelniederdt.: unmutig,zornig, erbittert/b) grau - im mndt.: grawe/c) Graumännchen - im mndt.= Heinzelmännchen |
|
| Gramsch |
1. Aus dem Slawischen: grober Mensch oder 2. Aus dem Griechischen bedeutet:einen heiligen Namen führend. |
635 x in Deutsch-land |
| Grapentin |
Ortsname? - Den Ort gibt es aber nicht mehr: Wüstung bei Plau (Mecklenburg/Vorpommern). Namen geht auf slawischen Personennamen zurück "Grapa(s)" und das Verb bedeutet "an sich reißen". |
248 x in D. |
| Grasme |
grassmé oder graßmé. Ein Niederdeutscher Name: Grasmäher, Heuwender. |
40 x in Deutschland |
| Grawe |
keine Hugenotten, 1. Graben - Graber, hinweis auf die Wohnörtlichkeit; 2. Grabowski - Weißbuche, Ortsnamen; 3. königliche Gerichtsvorsitzenden |
|
| Greibig |
slaw.: Name für Pilz, Eindeutschung durch Diphtongierung, Vorfahr hat Pilze gesammelt und damit gehandelt |
|
| Greine |
ndt. Ortsname Greene, eine Wüstung (ein heute nicht mehr existierender Ort), einer der aus Greene kam |
25x |
| Grest |
altostfriesisch: Gras oder das Mahlgut, daß man zur Mühle bringt |
|
| Grey |
slaw. Variante: spielen, oder von engl. grow, fries., norddt. Wachsen, kleine Fische, die noch nicht gegessen werden können, Grünschnabel, jmd. Der nicht erwachsen werden will |
4 Mio. |
| Grigoleitis |
Ostpreußen, Grigo ist die baltische Form von Gregor=kommt aus dem Griechischen: der Wachsame, (l)eit=Sohn, Nachkomme (baltisch) |
3x in Dtl. |
| Grix |
von Krüx (durch Konsonantenwechsel), von Krücke, Krummstab, etwas, was eine krumme Form hat Vorfahr wohnte an einer Kurve |
|
| Groffy |
Zusammenziehung zweier frz. Wörter: gros + fiel. Im Niederländischen: Grote son oder Grote jonge, was der "Enkelsohn" bedeuten könnte. |
18 x in D. |
| Groppe |
mdndt.: Fischart mit dickem Kopf "Dickkopf" |
|
| Grösel |
v.a. im Erzgebirge; Groß, Diminutiv: grösel (wie Hans = Hänsel) oder Sohn eines Vaters mit Nachnamen Groß, genannt Grösel |
etwa 50 x |
| Grotelüschen |
Gegend Oldenburg/Bremen; "groß" (niederdt.); lüsch= niederdt. "Schilf"; Vorfahre wohnte im niederdt. Schilfgebiet |
206x |
| Grotelüschen |
Gegend Oldenburg/Bremen; "groß" (niederdt.); lüsch= niederdt. "Schilf"; Vorfahre wohnte im niederdt. Schilfgebiet |
206x |
| Große-Siestrup |
Ortsname: wahrscheinlich Dorf eines Siggis |
|
| Großhennig |
Der Große Henich. Koseform von Johannes oder Heinrich . Der ältere Sohn eines Henich oder besonders großgewachsener Henich = Großhennig. |
|
| Grübler |
Schlesischer Name. Stammt von Grube ab: "Grübler" ist einer, der in einer kleinen Grube wohnt. |
222 x in D. |
| Grüling |
Nebenname des alten Vornames Hrod, nämlich Grul oder Grül, plus Endsilbe "ling" |
|
| Grulms |
alter griech.Name, von Hieronymus, bedeutet: mit heiligem Namen,Hieros: heilig, onama: mit Namen |
30x in D. |
| Grumbd |
Das Grumed (2. Heuernte, Grünmahd: Vorfahren siedelten an einem Feld) |
|
| Grumpelt |
Ableitung von altem Vornamen: Rombald - von Rom=Ruhm und Bald=Kühn. Vorwiegend Sachsen. |
|
| Grysla |
Gryzlo - polnisch. Gry heißt Knabbern und Beißen. Zlo heißt Fingernagel. Name bedeutet: Fingernagelkauer |
18 x in Polen |
| Grzywna |
bed.Bußgeld,Geldstrafe auch Geldstück / auch ON bei Thorn in Polen |
38xin Dt., 2159 in Polen |
| Gschell |
dialektale sdt. Form von Gesell, bedeutet: Hausgenosse, Freund, Gefährte, Geliebter, Handwerksbursche |
19 x in Dtl. |
| Gschwandtner |
Vorfahren aus Gschwandt (gehört zu Diozöse Linz/Österreich) - "Gschwandt" = schwinden machen, durch Feuer ausroden! |
|
| Guballa |
aus dem poln.; gubatsch = ducken, sich zusammenrollen/-wickeln; Vorfahre hatte vermutlich eine aufällig gebeugte Körperhaltung, einen Buckel o.ä. |
34xD.; 2300xPolen |
| Gudera |
Geht zurück auf einen germanischen .Personennamen, der durch den"slawischen Mund" gelaufen ist. Gudher, Godehar: Gode=gut oder Gott / har=Heer (ergibt keinen Sinn, wird als "frei kombinierte Elemente bezeichnet) |
|
| Gülck |
Gaul auf niederdt. Gul. -cke. Verniedlichung = kleines Pferdchen. Vorfahre war Pferdeknappe o.ä. (Aber auch: Gülcke stammt vom Ortsnamen Jülich- hält Prof Udolph für unwahrscheinlich). |
32x in Deutschland |
| Gumz |
poln.u.sorb.: Gumno=die Tenne= Platz zum Stroh dreschen, erst zum Ortsnamen dann zum Familiennamen |
|
| Güsewell |
Flurname: Güssefeld, bedeutet: Güsse= sprudeln / wellt - quellen |
|
| Guss |
Guus = slaw. Wort für Gans |
|
| Gussmann |
Guss = Wasserschwall, Überschwemmung / Mann= hat keine Bedeutung (ein Mann an einer Überschwemmungsstelle |
394x |
| Gutglück |
kleines Dorf in Meck.-Vorpommern; erster Vorfahr 15. Jh. Gudelucke |
15x |
| Gutheins |
Bedeutung: "der gute Heinz" - Vorfahre offenbar sehr beliebt; Name und damit die Famile stammt wohl aus dem Hochdeutschen (südl. Deutschland/ niederdt. Variante God für gut; z. B. in Goderich: "der gute Heinrich"); Heinz ist eine Kruz-Form von Heinrich:"H |
|
| Güßfeld |
Ortsname: Güssefeldt, früher Gusselfelde; Gusse = Überschwemmung, Geisiere, Wasser, das sprudelt; ein Feld wurde von Wasser überschwemmt |
|