Bis heute verfügt die Bundeswehr nicht über Atomwaffen. Festgelegt wurde das bereits in den Pariser Verträgen Mitte der 50er Jahre. Sie erlaubten Deutschland zwar eine Wiederbewaffnung, aber keine Produktion von Massenvernichtungswaffen. Ein Jahr nach der Gründung der Bundeswehr liebäugelten Bundeskanzler Adenauer und Verteidigungsminister Strauß dennoch mit einer atomaren Aufrüstung ihrer Truppe. Verhindert wurde dieser Schritt durch das beherzte Eingreifen von 18 deutschen Kernphysikern und ihrer so genannten "Göttinger Erklärung".