Schwarzeneggeran - Das neue Molekül +++ Unterm Messer: Heute: Was ist Thrombin? +++ Sensationeller Fund in Mecklenburg-Vorpommern: Archäologen haben Topf voll Münzen ausgegraben +++ Der Benecke – über den Affenmenschen „Yeti" +++ Der perfekte Rhythmus – Musik mit menschlicher Note.
Schwarzeneggeran - Das neue Molekül
Er war Mr. Universum, Terminator, Gouverneur von Kalifornien und ab sofort gibt es ihn auch in der Wissenschaft. Chemiker der Justus Liebig Universität in Gießen haben dem Ex-Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger ein chemisches Denkmal gesetzt. Und das in Form eines Moleküls: Das Schwarzeneggeran. Klingt ein wenig nach Traumfabrik, ist es aber keineswegs. Was es mit dem Molekül a la Hollywood auf sich hat, das erklärt uns der Leiter der Arbeitsgruppe für Organische Chemie, Prof. Peter Schreiner.
Gespräch mit Prof. Peter Schreiner
Was ist Thrombin?
Wenn Sie gerade beim Frühstück sitzen und sich in diesem Moment ihre Wurst aufs Brötchen legen, dann kann es jetzt etwas unappetitlich werden: In vielen Schinken aus deutschen Supermärkten steckt nämlich Thrombin drin – ein Enzym, was umgangssprachlich auch gern als „Fleischkleber“ bezeichnet wird. Als Lebensmittelzusatzstoff darf Thrombin zwar nicht verwendet werden, als technisches Hilfsmittel jedoch schon. Klingt etwas widersprüchlich, aber ist es das auch?
Interview mit Stephan Gerhard Walch, Lebensmittelchemiker und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Zusatzstoffe der Gesellschaft Deutscher Chemiker.
Gespräch mit Stephan Gerhard Walch
Silberschatz gefunden
Es klingt ein wenig wie aus einem Goldgräber-Roman: Archäologen haben auf einem Acker in Mecklenburg-Vorpommern einen richtigen Schatz entdeckt. Rund 280 alte Silbermünzen versteckten sich Jahrhunderte lang auf einem Acker in der Nähe des Dorfes Weltzin. So spektakulär der Fund auch ist, so rätselhaft ist auch seine Herkunft.
Interview mit Dr. Michael Schirren vom Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern.
Gespräch mit Dr. Michael Schirren
Yeti - Der Affenmensch
Anhänger des Affenmenschen „Yeti“ hatten in der vergangenen Woche allen Grund zum Jubeln. Offenbar gibt es nämlich neue Beweise für die Existenz des Schneemenschen. Experten entdeckten seltsam gedrehte Bäume in einem entfernten Teil Russlands. Diese Entdeckung passt zu der Theorie, dass der Yeti wie andere Menschenaffen Nester baut.
Gibt es den Schneemenschen, mancherorts auch Bigfoot genannt, also wirklich? Einer, der das wissen muss, ist unser Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke.
Neue Yeti-Spuren entdeckt
Der perfekte Rhythmus
Nichts auf der Welt ist perfekt. Auch ein Musiker spielt keine absolut exakten Rhythmen. Das Spannende daran: Das wollen wir offenbar auch gar nicht. Denn Menschen entscheiden sich meistens für die Version mit den kleinen rhythmischen Schnitzern. Ein Computer, der den Rhythmus absolut perfekt abgestimmt hat, ist dabei klar im Nachteil. Viel lieber mögen wir offenbar die Schläge eines Drummers, die um Millisekunden neben den Beats liegt. Forscher haben dieses Phänomen nun eingehender untersucht und dabei Erstaunliches herausgefunden.
Interview mit Dr. Holger Hennig vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation an der Universität Göttingen.