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Die ProfisDie Profis vom 03.09.2011

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3. September 2011

Die Profis vom 03.09.2011

Stammeln ist Taktik +++ Was ist extraterrestrisch? +++ Künstliche Haut aus Spinnenfäden +++ Der Benecke: Wenn Forscher bei ihren Experimenten verunglücken +++ Zehnter Stock: All. Der Weltraumlift

Stammeln, sprechen, Sprache, äähhh (c) radioeins

Stammeln ist Taktik


„Warum wird Mrs. Thatcher so oft unterbrochen?“ ist der Titel einer aktuellen Studie britischer Psychologen zu Interaktion im Gespräch. Sie haben zahllose Interviews mit der eisernen Lady untersucht und festgestellt, dass das Unterbrechen nicht an der Unhöflichkeit der Journalisten lag – Frau Thatcher ging einfach NIE mit der Stimme runter!

Stimmlage, eingeschobene „ähs“ und „hmmms“ und generell ein eher stockender Redestil kann reine Strategie und Machtdemonstration sein.

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Interview mit Prof. Peter Auer, Professor für Sprachwissenschaft in Freiburg

Weltall - Weltraum - Sternenstaub

Was ist extraterrestrisch?


Was bedeutet der Begriff "extraterrestrisch" eigentlich genau, der uns immer wieder in Science Fiction Filmen begegnet? Der Astronom Dr. Florian Freistetter gibt uns Nachhilfe und beantwortet die Frage.

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Gespräch mit Florian Freistetter, Astronom

Spinne (Archivfoto/radioeins)

Künstliche Haut aus Spinnenfäden


Sie hat – je nach Größe des Menschen – eine Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern und kann bis zu 12 Kilogramm wiegen: die Haut. Unser größtes Organ ist äußerst vielseitig und wichtig - die Haut sorgt für den Stoffwechsel und schützt uns als äußere Hülle vor allen möglichen Umwelteinflüssen.

Was passiert, wenn die Haut kaputt geht? Bisher konnten größere Wunden oder Verbrennungen nur mit Haut-Transplantation behandelt werden. Jetzt sorgt eine Promotionsarbeit zu "künstlicher Haut" für Furore: die Medizinstudentin Hanna Wendt, von der Medizinischen Hochschule Hannover, hat dafür mit Spinnenseide experimentiert.

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Interview mit Hanna Wendt, Medizinstudentin an der Medizinischen Hochschule Hannover

Mark Benecke

Wenn Forscher bei ihren Experimenten verunglücken


Früher passierte es schon mal, dass Forscher bei der Inbetriebnahme von Apparaturen dabei starben. Heute sind die Gefahren geringer – aber es gibt sie noch. Mehr dazu gibts von Dr. Mark Benecke.

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Interview mit Mark Benecke

Internationale Raumstation ISS (Bild: NASA/JSC)

Zehnter Stock: Weltall - Der Weltraumlift


Die bemannte Raumfahrt steht vor großen Problemen. Im Juli hat die NASA ihr Space Shuttle Programm eingestellt und verlässt sich seitdem für die Versorgung der internationalen Raumstation ISS auf Sojus-Versorgungsraketen der sowjetischen Raumfahrt. Nach dem Fehlstart einer Sojus-Kapsel im August ist aber gar nicht sicher, wann wieder Astronauten zur ISS fliegen können.

Wie wäre es denn, wenn es statt Raketen einen FAHRSTUHL ins All gäbe? Das klingt wahnsinnig, ist aber tatsächlich seit über 100 Jahren Forschungsziel internationaler Wissenschaftler. Franziska Völgyi, von der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt, ist eine von ihnen und mit ihr sprechen wir darüber.

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Interview mit Franciska Völgyi