"Das metrische Wir"

Wie Datenströme und Zahlengläubigkeit unsere Gesellschaft verändern

Der Arzt wird mit Bewertungsportalen wie jameda ausgewählt und das Restaurant anhand von Google- oder Yelp-Bewertungen angesteuert: Viele unserer alltäglichen Entscheidungen treffen wir auf der Grundlage quantitativer Bewertungssysteme.

Symbolbild: Eine Frau surft im Internet © imago/Jochen Tack
Symbolbild: Eine Frau surft im Internet | © imago/Jochen Tack

Dabei hinterlassen wir selbst mit unseren Likes, geteilten Inhalten und Schrittzählern riesige Datenmengen. Das ist nicht nur ein Problem der Datensicherheit, sondern verändert auch unsere Gesellschaft tiefgreifend – wie Steffen Mau in seinem Buch "Das metrische Wir – Über die Quantifizierung des Sozialen" zeigt.

Weshalb uns die permanenten Auswertungen zum Wettbewerb mit uns selbst, mit anderen und gegen den Durchschnitt animieren und dadurch eine neue soziale Ordnung entsteht, das diskutierte Stephan Karkowsky mit Steffen Mau. Er ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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